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Rezension: Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes

Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes erlaubt es Diabetikern, mit Hilfe einer fettarmen veganen Ernährung, ihren Diabetes wesentlich zu verbessern oder ihn sogar ganz zu heilen. Der US-Amerikaner erzählte auf der VegMed 2016 an der Freien Universität in Berlin, wie diese Ernährung Diabetes Typ-2 heilen kann. Den Vortrag könnt ihr im Blog lesen.

Neal Barnard, MD, ist außerordentlicher Professor für Medizin an der George Washington University in Washington DC. und Präsident des Ärztekomitees für Verantwortungsvolle Medizin, Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM). Er führte zahlreiche Studien durch, die die Wirkungen von Ernährung auf Diabetes mellitus, Übergewicht und chronischen Schmerzen untersuchten, einschließlich einer Studie zu Ernährung bei Diabetes Typ-2 des National Institutes of Health. Mehr als 70 wissenschaftliche Publikationen und 17 Bücher stammen aus seiner Hand und als Präsident des PCRM lancierte er Programme zur Förderung von Präventionsmedizin, gesunder Ernährung und ethischen Standards in der Forschung. Geboren in Fargo, North Dakota, studierte er Medizin an der George Washington University, arbeitete als Arzt im St. Vincent-Krankenhaus New York und gründete in Washington das PCRM.

Falls es euch interessiert, er hält beim medizinischen Fachkongress VegMed 2018 im April in Berlin erneut einen Vortrag. Mit dabei sind Referenten wie Brenda Davis, Richard David Precht, Markus Keller und Claus Leitzmann. Ich werde vor Ort sein.

Diabetes Typ 2 breitet sich immer mehr aus

Die Zahlen der Menschen, die an Diabetes Typ 2 erkranken, nimmt immer mehr zu. Typ 2 ist die Diabetesform, die eng mit der Ernährung und dem Lebensstil der Patienten verbunden ist. Eine vegetarische und vor allem vegane Ernährung wird bei der Frage, wie eine Erkrankung vermieden oder rückgängig gemacht werden kann, immer wichtiger. Barnard, Gründer des Physicians Committee for Responsible Medicine, hat für die US-amerikanischen National Institutes of Health eine bahnbrechende Studie über Ernährungsinterventionen bei Typ-2-Diabetes durchgeführt. Dabei setzte er für die Behandlung von Diabetes-Typ-2 auf eine fettarme und vegane Ernährung als Schlüssel für die Umkehr der Erkrankung.

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Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck: Gesund mit veganer Ernährung

Immer mehr Menschen erkennen, dass eine gesunde Ernährung viel zu einer guten Gesundheit beitragen kann. Bestes Beispiel ist hier die Sendung „Ernährungsdocs“, die ich regelmäßig gucke. Die drei Ärzte Dr. med. Anne Fleck, Dr. med. Jörn Klasen und Dr. med. Matthias Riedl entwerfen in der Sendung individuelle Ernährungspläne für ihre Patienten und begleiten diese für sieben Wochen.

Die meisten sind hinterher wesentlich gesünder, ihre Krankheiten sind teilweise sogar vollständig verschwunden oder gelindert und sie brauchen weniger Medikamente. Auf der Homepage gibt es umfangreiche Informationen, Videos und Ernährungspläne für viele Krankheiten. Was mir besonders gefällt, ist die Tatsache, dass die Ärzte fast immer empfehlen, kaum Fleisch und Wurst zu essen und stattdessen mehr Gemüse und Obst. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass sie Fisch empfehlen. Aber ich denke, dass mit der Sendung schon viel für einen geringeren Fleischverzehr gewonnen ist .

Mit Verzicht auf Getreide den Darm sanieren

Ich habe aus einem gesundheitlichen Grund, den ich hier nicht nennen möchte, seit Dezember auf Getreide und insbesondere auf Weizenmehl, verzichten müssen. Das bedeutete kein Brot, Nudeln, Pizza mehr. Stattdessen gab es jeden Morgen Müsli mit den gleichen Inhaltsstoffen: Vollkornhaferflocken, Weizenkleie, geschroteter Leinsamen, Sojajoghurt Natur von Alpro und für den Geschmack ein paar Rosinen und Obst nach Wahl. Zu Anfang habe ich auch morgens noch Flohsamenschalen in Wasser gerührt getrunken. Ich habe mich irgendwann dran gewöhnt und wenn ich mal überhaupt keinen Appetit drauf hatte, gab es Waffeln oder Muffins aus Buchweizenmehl oder Emmermehl.

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#1Monatvegan – Manuela Gauck: „Vegane Ernährung heilte den Diabetes meines Mannes!“

Über meine Facebookseite lernte ich Manuela Gauck kennen, die mir von dem Diabetes ihres Mannes Ralf erzählte und dass er nun kein Insulin mehr nehmen muss. Nach der Umstellung auf vegane Ernährung gründete sie in Worms das vegane Cateringunternehmen Frollein Elfriede. Die Geschichte interessierte mich und ich vereinbarte einen Interviewtermin mit ihr.

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Vegane Ernährung bei Verstopfung: Unser Darm liebt Ballaststoffe!

Ist eine gesunde vegane Ernährung bei Verstopfung die Lösung? Wer regelmäßig den Fernseher einschaltet, sieht sehr viel Werbung für Abführmittel und man kann den Eindruck gewinnen, dass ganz Deutschland unter chronischer Verstopfung, fachlich korrekt Obstipation genannt, leidet. Viele haben tagelang keinen Stuhlgang und wenn es dann endlich klappt auf dem Töpfchen, ist der Stuhlgang manchmal so hart, dass das Risiko für schwere Verletzungen wie Analfissuren oder Hämorrhoiden ansteigt.

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VegMed 2018: Fakten über Käse von Dr. Neal Barnard

Bei der diesjährigen VegMed hielt der US-amerikanische Arzt und Autor Dr. Neal Barnard eine sehr interessante Keynote und führte alle Fakten über Käse auf. Käse enthält in hochkonzentrierter Form gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und Salz, was ihn zu einem potenziellen Mitverursacher von Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen macht. Milchprodukte enthalten auch Östrogene, die im Laufe des Herstellungsprozesses im Käse konzentriert werden. Studien haben gezeigt, dass sie ausreichen könnten, um die menschliche Biologie zu beeinflussen. Milchproteine scheinen zu einer Reihe von Erkrankungen beizutragen, von Asthma über Migräne bis hin zu rheumatoider Arthritis.

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Reboot with Joe: Meine 30 Tage Saftkur!

Morgen beginne ich mit meinem persönlichen Reboot with Joe, meine 30 Tage Saftkur! 

Neulich war mir langweilig und ich erinnerte mich daran, dass mir ein Bekannter den Film von Joe Cross Fat, Sick & Nearly Dead (Fett, Krank & Halbtot) empfohlen hatte. Auf YouTube fand ich eine kostenlose Version des Filmes auf Englisch und guckte anderthalb Stunden dabei zu, wie sich Joe Cross in 60 Tagen von einem übergewichtigen schwer kranken Mann in einen gesunden fitten Mann verwandelte.

Joe wog etwa 145 Kilo, litt seit Jahren an chronischer Nesselsucht, einer Autoimmunkrankheit, und war abhängig von Medikamenten. Viele Jahre lang ernährte er sich hauptsächlich von Fast Food, trank viel Alkohol, rauchte, bewegte sich sehr wenig und arbeitete sehr viel. Er nahm täglich bis zu 60 mg Prednison und nahm regelmäßig Schmerztabletten oder Schlafmittel – kurz gesagt, er beging Raubbau an seinem Körper! Er suchte acht Jahre lang alle möglichen Ärzte und Experten auf und probierte natürliche Heilmethoden aus. Dabei ernährte er sich immer noch zucker-, fett- und salzreich und konsumierte Koffein, Nikotin und Alkohol.

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Die Gesundheitslüge: „Lachs ist eines der giftigsten Lebensmittel der Welt!“

Lachs ist eines der giftigsten Lebensmittel und daran hat sich auch trotz intensiver Bemühungen der norwegischen Fischindustrie nicht viel getan. Ich bin eigentlich ein großer Fan der NDR-Sendung Ernährungsdocs, in der Menschen es mit gezielter Lebensmittelauswahl schaffen, verschiedenste Krankheiten wie Verstopfung, Fettleber, Diabetes, Sodbrennen und viele andere mehr, zu heilen oder zumindest zu lindern. Häufig wird den Patienten empfohlen, den Fleischkonsum drastisch zu reduzieren und stattdessen mehr Gemüse, Obst und Vollkorn zu essen. Aber eben auch sehr häufig Fisch und insbesondere Lachs wegen der „gesunden“ Fette, insbesondere Omega-3-Fettsäuren.

Wer aber einen Blick hinter die Kulissen der norwegischen Fischzucht wirft, merkt ziemlich schnell, dass man dann auch gleich eine Packung Zigaretten futtern kann, denn Lachs ist einer der giftigsten Fische der Welt und ökologisch eine Katastrophe. Das ganze Ausmaß wird deutlich geschildert in dem Dokumentarfilm von Nicolas Daniel vom ORF aus dem Jahr 2014 „Giftiger Fisch – Die große Gesundheitslüge“.

Lachs aus Zuchtfarmen in Norwegen
Ernährungswissenschaftler erzählten uns jahrelang, wir sollen mehr Fisch essen – die Konsequenz dessen ist, dass die Meere leer gefischt sind und der größte Teil des Fisches im Handel aus Zuchtfarmen kommt. Dort werden große Mengen Chemikalien verwendet, um Seuchen vorzubeugen und Schädlinge im Zaum zu halten.

In einer Anlage im südlichen Norwegen in einem einsamen Fjord tummeln sich etwa zwei (!) Millionen Lachse. Die Fischzucht ist in Norwegen eine Industrie mit einem Umsatz von vier Milliarden Euro. Kein einziger Lachszüchter will das Kamerateam auf seine Anlage lassen. So trifft er sich mit dem norwegischen Umweltschützer Kurt Oddekalv, der 1993 die Organisation Green Warriors of Norway gegründet hat.

Wenn die Mitarbeiter Chemikalien gegen Seuchen und Viruserkrankungen versprühen, müssen sie Schutzanzüge und Atemmasken tragen. Oddekalv sagt: „Dieser Lachs ist eigentlich nicht für den Verzehr geeignet. So wie ich das sehe, ist norwegischer Zuchtlachs das giftigste Lebensmittel auf der ganzen Welt.“

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Kanada möchte Warnsymbole auf Lebensmitteln wie Milch und Käse einführen

Kanada möchte Warnsymbole auf Lebensmitteln wie Milch und Käse einführen. Diese neue Richtlinie für gesunde Ernährung sorgt für Unmut bei einigen Industriegruppen. Sie merken an, dass die Pläne von Health Canada, die Kanadier dazu zu ermutigen, gesündere Lebensmittel zu essen, zu weit gehen und zu Warnhinweisen auf Lebensmitteln führen könnten, die gut für Sie sind, wie zum Beispiel Milch und Käse. Ein weiteres Argument ist, dass die Richtlinie sie fast 2 Milliarden Dollar kosten könnte.

Bundesgesundheitsministerin Jane Philpott hält dagegen und sagte, dass sie die langfristigen Kosten der Kanadier, die chronische Krankheiten wie Diabetes und hohen Blutdruck nach Jahren des Konsums von ungesunder Nahrung entwickeln, im Auge behalten muss: „Eines der wichtigsten Dinge über unsere Gesundheit ist, was wir essen und wie wir essen“, sagte Philpott bei einem Besuch in einem Lebensmittelgeschäft in Ottawa.

Health Canada befindet sich mitten in öffentlichen Konsultationen, da es den Canada Food Guide überarbeitet, ein Werbe- und Vermarktungsverbot für Junk Food für Kinder und Jugendliche erwägt und versucht, Symbole auf der Vorderseite der Verpackung hinzuzufügen, die die Verbraucher vor Lebensmitteln warnen, die einen hohen Gehalt an Salz, Zucker oder gesättigten Fettsäuren aufweisen. Der Radiosender CBC News hat eine Kopie eines Berichts erhalten, der für Health Canada im März erstellt wurde und der die vorgeschlagenen Symbole für Fokusgruppen enthält. Zu den getesteten Symbolen gehörten ein Stoppzeichen und ein Dreieck mit einem Ausrufezeichen in der Mitte. „Unser Ziel wäre es, etwas zu haben, das die Leute so einfach wie möglich betrachten und identifizieren können“, sagte Philpott in einem Interview mit CBC News und fügte hinzu, dass keine endgültige Entscheidung getroffen wurde.