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Rezension: Das Seelenleben der Tiere von Peter Wohlleben

Eigentlich sollte es Bücher wie das neue von Peter Wohlleben „Das Seelenleben der Tiere“ gar nicht geben – es sollte selbstverständlich sein, dass Tiere eine Seele haben. Da dies von vielen Menschen immer noch mit dem Spruch „Ist doch nur ein Tier“ abgetan wird und der Mensch als Krone der Schöpfung hingestellt wird, ist es wichtig, dass es solche Bücher jetzt gibt.

Ich habe bei der Lektüre des Buches sehr viel gelernt, oft geschmunzelt und war relativ schnell durch mit den etwa 230 Seiten, wenn man das Quellenverzeichnis abzieht. Das Buch ist in viele Kapitel unterteilt, die relativ kurz gehalten sind. Die Kapitel tragen Namen wie „Dumme Sau“, „Haltet den Dieb!“, „Begierde“ aber auch „Trauer“, „Schmerz“ oder „Mitgefühl“. Wohlleben nimmt als Beispiele oft die Tiere auf seinem Hof, wie beispielsweise die kleine Ziegenherde, die Pferde, die Hühner oder die Hündin. In seiner Arbeit als Förster in der Gemeinde Hümmel begegnen ihm auch genug Tiere, über die er im Buch berichtet.

Warum zerstören Marder Autos?

Eine Geschichte hat bei mir gleich ein richtiges Kopfkino ausgelöst und ich muss bei dem Gedanken daran immer wieder grinsen. Ich hatte das Problem zum Glück noch nicht, aber ihr vielleicht: Marder zerbeißen alle Schläuche im Motorraum eines Autos. Warum machen sie das und was hilft dagegen?