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Original Beans: Mit veganer Schokolade den Regenwald aufforsten!

Die Welt verbessern, indem man Schokolade futtert? Klingt eigentlich zu gut, oder? Wenn wir Schokolade essen, haben wir häufig doch ein bisschen ein schlechtes Gewissen – die Kalorien, der weite Flug der Kakaobohnen, die Ausbeutung der Bauern oder eventuell sogar Kinderarbeit. Wie wäre es, aber wenn man damit sogar ein bisschen die Welt retten könnte? Das kleine Unternehmen Original Beans mit Sitz in Amsterdam macht es möglich! Denn das Unternehmen sucht, schützt und verarbeitet die edelsten und seltensten Kakaosorten der Welt zu exklusiver Spitzenschokolade und pflanzt für jede verkaufte Tafel einen Baum im Regenwald.

Da meine Eltern von 1980 bis 84 mit meinem Bruder und mir als Entwicklungshelfer in Tansania (Ostafrika) waren, freute es mich besonders, dass in Afrika auch Frauenprojekte gefördert werden und sogar Schokolade aus den Udzungwa Bergen in Tanzania verwendet wird. Das Motto „treat yourself, treat the Earth“ zahlt sich aus: Die Schokolade wird von deutschen und internationalen Sterneköchen, Patissiers und Endkunden geliebt und ist mit zahlreichen Gourmet- und Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet. Wegen der konsequenten Regenwaldaufforstung und dank der kompostierbaren Folie und Verpackung ist Original Beans als einzige Schokolade klimapositiv.

Ich durfte diese köstliche Schokolade testen! Es gibt derzeit fünf vegane Sorten und ab Herbst sieben. Sie alle haben einen zarten Schmelz und schmecken ganz unterschiedlich – zum Beispiel nach Früchten, Kaffee, schwarzem Tee oder Jasmintee. Ich bin ein großer Freund dunkler Schokolade, doch manche schmecken wirklich sehr bitter – diese ist die Ausnahme! Nach dem Genuss dieser himmlischen Köstlichkeit wollte ich mehr über die Geschichte und Philosophie von Original Beans erfahren.

Hier lest ihr das Interview mit dem Gründer Philipp Kauffmann.