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VegMed 2018: Fakten über Käse von Dr. Neal Barnard

Bei der diesjährigen VegMed hielt der US-amerikanische Arzt und Autor Dr. Neal Barnard eine sehr interessante Keynote und führte alle Fakten über Käse auf. Käse enthält in hochkonzentrierter Form gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und Salz, was ihn zu einem potenziellen Mitverursacher von Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen macht. Milchprodukte enthalten auch Östrogene, die im Laufe des Herstellungsprozesses im Käse konzentriert werden. Studien haben gezeigt, dass sie ausreichen könnten, um die menschliche Biologie zu beeinflussen. Milchproteine scheinen zu einer Reihe von Erkrankungen beizutragen, von Asthma über Migräne bis hin zu rheumatoider Arthritis.

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VegMed 2016: Prof. Dr. Mark Messina über die Wirkung von Soja auf Brustkrebs

Auf der VegMed 2016 an der Freien Universität Berlin Ende April hielt Prof. Dr. Mark Messina einen sehr interessanten Vortrag über die Beziehung von Soja auf Brustkrebs. Dieses Thema interessierte mich persönlich sehr, da zwei meiner besten Freundinnen 2012 zeitgleich an Brustkrebs erkrankten. Inzwischen sind beide wieder gesund. Eine von beiden habe ich schon zum Vegetarier gemacht. Sie hat jedoch immer große Bedenken, wenn sie Soja konsumiert, dass es zu einer Rückkehr der Krankheit kommen kann. Sind diese Bedenken gerechtfertigt? Lest die Antwort im Beitrag.

„In den letzten 30 Jahren gab es viele Diskussionen über die Beziehung von Soja und Brustkrebs. Warum interessieren sich so viele Menschen für Soja? Ganz einfach: Soja ist eine ganz einzigartige Quelle für die sekundären Pflanzenstoffe Isoflavone. In Japan nehmen die Menschen durchschnittlich etwa 50 Milligramm Isoflavone am Tag auf. Wenn sie 125 Milliliter Sojamilch trinken, haben sie etwa 25 Milligramm Isoflavone aufgenommen,“ so Messina. Isoflavone hätten eine sehr ähnliche chemische Formel wie Östrogene. Sie seien keine Steroide aber haben sehr ähnliche Östrogenrezeptoren, die sie binden. Isoflavone hätten ähnliche Wirkungen wie Östrogene und deshalb werden sie als sekundäre Pflanzenstoffe eingestuft.