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Rezension: Tierschutz genießen – 80 vegane Rezepte von engagierten Köchen mit Herz

Am Weltvegantag erschien im NeunZehn Verlag das Kochbuch Tierschutz genießen mit Rezepten von 32 erfolgreichen Köchen und der Message: „Jeder kann etwas in Sachen Tierschutz bewirken und verändern, denn der Weg zu mehr Tierschutz fängt bereits in unserem Alltag und insbesondere auf unserem Teller an.“

Es bietet nicht nur sehr leckere Rezepte sondern die Einnahmen, die nach Abzug der Kosten für Layout, Druck, Logistik usw. übrig bleiben, kommen dem Deutschen Tierschutzbund zugute! Da macht das Genießen gleich noch mehr Spaß 🙂

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Vegane Kinder x6 – Interview mit Jérôme Eckmeier!

Sechs vegane Kinder – wie funktioniert vegane Kinderernährung in der Großfamilie? Dafür habe ich mir den bekannten Familienvater Jérôme Eckmeier als Interviewpartner gesucht, Kochbuchautor und „♪ Rock´n´Roll Veganer ♪“. Jérôme wuchs als Einzelkind mit sehr vielen Cousinen und Cousins auf, da sein Vater 11 Geschwister hatte: „Ich habe das immer genossen, in einer Großfamilie zu leben.“ Jérôme war bereits 1999 Vegetarier und ernährte sich davor flexitarisch. Seit 2008 isst er vegan und lebt seit 2009 auch konsequent mit entsprechenden Textilien, Kosmetika, Strom und Versicherungen: „Ich versuche, in allen Bereichen so ethisch wie möglich zu leben.“

Seine Frau Melanie war mit den letzten zwei Kinder vegan schwanger, erzählt er mir: „Mit den anderen war sie vegetarisch schwanger. Sie war länger vegetarisch als ich. Ich komme quasi aus einer vegetarischen Öko-Hippie-Familie und war auf einer Waldorfschule. Ich bin neben einem Bioladen aufgewachsen. Eine Zeit lang war ich Flexitarier und habe ab und zu Fleisch gegessen. Meine Frau musste dann aber immer doppelt kochen und deshalb habe ich wieder vegetarisch gegessen. 2008 beschloss ich dann, mich vegan zu ernähren.“

Während seines Studiums zur Theaterpädagogik lernte er Veganer aus der Tierrechtsszene kennen: „Ich vertrage Käse wegen einer Laktoseintoleranz und Eier wegen einer Unverträglichkeit von tierischen Eiweißen sowieso schlecht, daher beschloss ich, diese wegzulassen. Ich verurteile niemanden, da ich denke, das muss jeder mit sich selber ausmachen. Ich freue mich immer, wenn ich Leute überzeugen kann.“