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Buchtipps: Keimlinge und Sprossen selber ziehen

Will man Keimlinge und Sprossen selber ziehen, muss man einiges beachten – welches Werkzeug oder Gerät brauche ich? Wie sind die Keimzeiten? Muss ich die Samen vorher einweichen? Brauchen die Samen Licht oder Dunkelheit zum Keimen? Ich habe mir für Euch drei verschiedene Bücher angeguckt. Vorher erläutere ich aber noch ein paar allgemeine Informationen über die kleinen Sprösslinge. Nein, ich meine diesmal nicht die Kinder von veganen Eltern 😉

Einführung in die Welt der Keime und Sprossen

Angekeimte Samen passen mit ihrem milden, oft nussigen Aroma gut zu süßen Gerichten, sie schmecken wunderbar in Müsli, Porridge, Kuchen, Waffeln, Pfannkuchen und Brot. Keimlinge oder Sprossen dagegen besitzen meist schon den charakteristischen Eigengeschmack der Pflanze: etwa die Schärfe von Kresse oder Rettich, das erdige Aroma von Roten Beten oder die Currywürze von Bockshornklee. Keimlinge nimmt man vorwiegend für Gekochtes und Gebackenes, weil der Vitamingehalt noch relativ gering ist, sodass beim Garen nicht viel verloren geht. Sprossen nennt man die jungen Pflänzchen mit Stängel, entfalteten Laubblättchen und feinen Würzelchen. Mit ihrem hohen Vitamingehalt eignen sie sich für Salate, Rohkost und kalte Gerichte. Und das Sprossengrün lässt sich wie Kräuter verwenden: für Salate, Suppen, Saucen und Smoothies.

Gekeimte Samen und Sprossen halten die nötige Energie und eine Fülle an Nährstoffen für die erste Wachstumsphase junger Pflanzen bereit. Ihr hoher Vitamin-, Mineral- und Ballaststoffgehalt macht sie zur idealen Zutat für eine abwechslungsreiche und vollwertige Küche.