Das Glas lebt: Kimchi selber machen!

Kimchi selber machen steht bei mir schon seit Jahren auf der Liste der Dinge, die ich immer schon mal ausprobieren wollte. Ich wollte es aber möglichst authentisch machen und nicht eins der gefühlt 1000 Rezepte im Internet ausprobieren. Dann fand ich durch Zufall auf dem YouTube-Kanal von Chefkoch ein Video mit einem traditionell koreanischem Rezept, welches sich auch ganz einfach veganisieren ließ.

Seit etwa einem halben Jahr bin ich bei Facebook in einer Fermentiergruppe und lese alles mit und lerne. Dazu habe ich mir einige Bücher zum Thema gekauft und fleißig gelesen. Von daher habe ich mich gründlich vorbereitet und hoffe, dass ich zumindest die häufigsten Fallen im vorhinein bedacht habe.

Fermentieren ist eine Wissenschaft für sich und man muss einige Dinge beachten, will man von den vielen Vorzügen der gesunden Milchsäurebakterien profitieren.

Vegane Kürbissuppe mit Kokosmilch und Chili

Die vegane Kürbissuppe mit Kokosmilch und Chili ist eins meiner Lieblingsgerichte, weil die Suppe sehr einfach zu kochen ist, man sehr gut Kartoffeln, Chili oder Ingwer verbrauchen kann, die verarbeitet werden müssen und sie außerdem köstlich schmeckt 🙂 Aber auch hier gilt die Devise, dass sie besser schmeckt, wenn sie über Nacht gut durchgezogen ist.

Wichtig ist hier nur, dass man sie erst heiß pürieren sollte, da sie sonst beim Aufwärmen am Topfboden leicht anbrennt.

Veganer Kartoffelsalat wie bei Muttern

Veganer Kartoffelsalat wie bei Muttern? Köstlich! Seit ich denken kann, gab es zu jeder Geburtstagsfeier und Weihnachtsfeier den berühmten Kartoffelsalat meiner Mutter. Er war immer sehr begehrt und schnell aufgefuttert! Logisch, dass ich ihn mir jetzt auch noch oft mache, nun allerdings mit veganer Mayonnaise. Entweder selbst gemacht oder gekauft, für diesen habe ich gekaufte verwendet. Die restlichen Zutaten des Salates sind eh vegan. Bei diesem Rezept schmeckt der Salat am besten, wenn man ihn am Vortag zubereitet und ihn zugedeckt über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lässt.

Jede Region hat ihr eigenes Rezept

In Norddeutschland isst man ihn traditionell mit Mayonnaise, in Süddeutschland ohne. Hier werden die Pellkartoffeln noch heiß geschält, in einer Schüssel mit Gemüsebrühe, Essig, Salz, Pfeffer, Senf, Zwiebel und etwas Öl gemischt. Dann muss er auch hier etwas durchziehen. Viele machen noch gebratenen Speck dazu, alternativ könnte man hier kelingeschnittenen angebratenen Räuchertofu verwenden. Die kalorienärmere Variante ist hier eindeutig die Süddeutsche. Bei diesem Rezept ist es wichtig, dass die Kartoffeln noch heiß sind, denn nur so saugen sie das Dressing richtig auf.

Verfeinern kann man den Salat auch noch mit frischem Dill, feingeschnittenen Radieschen, geraspelten Äpfeln oder Frühlingszwiebeln. Für alle Rezepte sollte man festkochende Kartoffeln verwenden.

Kartoffelsuppe mit veganen Würstchen

Eine schöne warme Kartoffelsuppe mit veganen Würstchen ist schnell gemacht und schmeckt einfach köstlich 😉 Nebenbei hält sie auch noch sehr lange satt und hat nicht viele Kalorien!

Ich kaufe aus Prinzip bei Kartoffeln immer die Sorte Linda, da sie einfach köstlich schmeckt und 2009 vom Markt verschwinden sollte. Daraufhin war der Aufschrei groß und mehrere Prominente warben für Linda. Mit dem Slogan „Rettet Linda“ kämpften Verbraucherverbände um die Wiedereinführung. Nun ist sie wieder erhältlich 🙂 Die ganze Geschichte könnt ihr bei der FAZ nachlesen.

Kühl und dunkel lagern

Kartoffeln gibt es das ganze Jahr über im Angebot. Ermöglicht wird dies durch die richtige Lagerung. Zu Hause sollten sie an einem dunklen, am besten vier bis sechs Grad kühlen, gut belüfteten Ort aufbewahrt werden. Verfärbt sich eine Kartoffel nach Sonnenlichteinwirkung grün oder treibt sie aus, sollte man sie nicht mehr genießen. Zumindest muss sie großzügig ausgeschnitten und geschält werden. Die grünen Pflanzenteile enthalten nämlich vermehrt das giftige Solanin. Das Gift geht auch ins Kochwasser über, weshalb dieses nicht mehr verwendet werden sollte.

Vegane Bouletten mit mediterranem Grünkohl

Vegane Bouletten mit mediterranem Grünkohl – ein köstliches Gericht, welches es ermöglicht, auch im Winter mit regionalen und saisonalen Zutaten, ein bisschen den Sommer auf der Zunge zu schmecken. Für die Bouletten habe ich Sojagranulat verwendet, wie es mittlerweile von vielen Herstellern angeboten wird. Es lässt sich leichter in Form bringen als zerkleinerter Tofu finde ich.

Vegane Wirsing-Hackfleisch-Pfanne mit Reis

Neulich war bei Edeka veganes Hack in der Truhe mit den reduzierten Lebensmitteln und ich habe mir gleich zwei Packungen mitgenommen und daraus eine vegane Wirsing-Hackfleisch-Pfanne mit Reis gezaubert. Wirsing ist das ganze Jahr über erhältlich. Im Frühjahr als milder Frühwirsing, später als Herbst- oder Dauerwirsing. Er hat 31 Kilokalorien pro 100 g und enthält, wie alle Kohlsorten, reichlich Senfölglykoside.

Senfölglykoside kommen in unterschiedlichen Mengen in der Pflanzenfamilie der Kreuzblütler vor. Von ihnen sind mehr als 150 verschiedene bekannt. Sie sorgen für den scharfen Geschmack von Rettich, Meerrettich und Senf oder den teilweise bitteren Geschmack verschiedener Kohlsorten.

Kohl hilft bei der Chemotherapie

Eines der bekanntesten und am besten untersuchten Senfölglykoside ist das Glukoraphan, das in die aktive Substanz Sulforaphan gespalten wird, welches in der Universität Heidelberg in experimentellen Studien angewendet wurde. Sulforaphan griff die besonders aggressiven Tumorstammzellen an und machte diese so für die Chemotherapie empfindlich.