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Faire Handarbeit in Thailand: Kulturbeutel & Portemonnaies aus Teakblättern von ECOMONKEY

Die Teakblätter für das vegane Leder von ECOMONKEY stammen aus den üppigen Wäldern im Norden von Thailand. Das sogenannte Blattleder ist zu 100% vegan und es werden keinerlei tierische Materialien eingesetzt. Auch die Bäume werden nicht gefällt, da nur die Blätter verwendet werden. Ein Großteil der Blätter wird vom Boden aufgesammelt, ein kleiner Teil nachhaltig geerntet. Dadurch ist Blattleder sehr viel umweltfreundlicher als herkömmliches Leder, aber auch als veganes Leder auf Basis von Kunststoff. Diese enthalten oft gefährliche Weichmacher wie beispielsweise BPA (Bisphenol A).

ECOMONKEY versucht, den Plastikanteil in ihren Produkten auf ein Minimum zu reduzieren. Daher bestehen ihre Produkte zu 95 Prozent aus nachhaltigen Rohstoffen, die in aufwendiger Handarbeit gefertigt werden.

Mitarbeiter bekommen Mindestlohn
In Thailand gibt es einen staatlich geregelten Mindestlohn und die Produktion erfolgt zu fairen Bedingungen, davon hat sich Firmengründer Dominik Ricken persönlich überzeugt. Ein Großteil der Arbeit findet an der frischen Luft statt. Vor ein paar Jahren gründete er ECOMONKEY, um nachhaltige und vegane Produkte anbieten zu können. Aus Blattleder bietet er momentan Kulturbeutel*, Portemonnaies* und einen Notizbuchumschlag* an. Ebenfalls zum Sortiment gehören eine Bambus Zahnbürste* und Haarbürste*.

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Vegan Athletes Lab: Yoga, Muskelaufbau & Ernährungsberatung

Vor ein paar Tagen ging das von Christian Wenzel gegründete Vegan Athletes Lab online. Es ist eine Onlineplattform für Kurse, die die Teilnehmer auf ihrem Weg zu einer veganen Ernährung unterstützen sollen und einem dabei helfen, Sport in den Alltag zu integrieren. Man muss noch kein Veganer sein, um die Kurse absolvieren zu können. Alle Kurse sind mit in den eigenen vier Wänden durchführbar, man benötigt für die optimale Umsetzung der Kursinhalte ggf. eine Matte, Stretchbänder o.ä. Für die Fitnesskurse benötigt man neben einer Matte natürlich auch Gewichte u.ä.

Bisher gibt es folgende Kurse zur Auswahl: Hatha Yoga, vegane Familienernährung, Babybauch ade, Vegan Fit (Fitness & Ernährung), mehr Lebensfreude mit veganer Ernährung, Total Vegan Transformation Program (Fitness & Ernährung) und Sixpack Shortcut. Bald kommt noch ein Bikini Bootcamp dazu.

Vorwissen wird nicht benötigt, jedoch kann man auch noch etwas lernen, wenn man welches besitzt. Es gibt Kategorien an denen kann man erkennen, welches Thema im Kurs behandelt wird und welches Level (Beginner, Fortgeschritten, Profi) vorausgesetzt wird. Bei den Gesundheitshinweisen steht, dass man nicht trainieren soll, wenn man orthopädische Probleme oder Herzkreislauferkrankungen und ähnliches hat.

Die Kurse kann man für einen monatlichen Beitrag von 8,99€ pro Monat mit der Möglichkeit, ihn monatlich zu kündigen kündbar, buchen. Oder man kauft sich für 49€ einen Kurs mit lebenslangem Zugriff. Im Monatspaket sind alle Kurse enthalten und können parallel durchgeführt werden. Zusätzlich werden monatlich weitere Kurse hinzugefügt. Am Anfang kann man sich sieben Tage lang durch alle Kurse testen. Alle Kurse sind so ausgerichtet, dass man 21 Tage lang jeden Tag ein Video absolviert. Diese waren bei meinem Kurs Hatha Yoga beispielsweise zwischen fünf und zehn Minuten lang.

Ich durfte das Vegan Athletes Lab vorab schon mal für ein paar Wochen testen. Da ich jedoch privat viel um die Ohren und eine Zerrung hatte, kam ich nicht zum Trainieren. Für den Beitrag habe ich mir deshalb den Kurs zum Hatha Yoga herausgesucht, da ich darin viel Erfahrung habe und denke, dass ich den Kurs objektiv bewerten kann.

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Redbubble: Cooles Design für Veganer von Künstlern!

Eine meiner Leidenschaften ist Kunst. Neulich war ich auf der Suche nach einem Rucksackbeutel mit künstlerisch gestaltetem Motiv, welches Obst oder Gemüse zeigen sollte. In den Weiten des Internets stieß ich auf das Unternehmen Redbubble. Dort können Künstler und Designer ihre Motive hochladen, die sich Kunden anschließend auf Bettwäsche, Kissen, Taschen, Schreibblöcke, Kleidung, Rucksäcke, Becher und vieles mehr drucken lassen können.

Ich will euch hier einige Künstler vorstellen, die zauberhafte Motive für Pflanzenliebhaber gestaltet haben. Einige leben selber vegan.

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Original Beans: Mit veganer Schokolade den Regenwald aufforsten!

Die Welt verbessern, indem man Schokolade futtert? Klingt eigentlich zu gut, oder? Wenn wir Schokolade essen, haben wir häufig doch ein bisschen ein schlechtes Gewissen – die Kalorien, der weite Flug der Kakaobohnen, die Ausbeutung der Bauern oder eventuell sogar Kinderarbeit. Wie wäre es, aber wenn man damit sogar ein bisschen die Welt retten könnte? Das kleine Unternehmen Original Beans mit Sitz in Amsterdam macht es möglich! Denn das Unternehmen sucht, schützt und verarbeitet die edelsten und seltensten Kakaosorten der Welt zu exklusiver Spitzenschokolade und pflanzt für jede verkaufte Tafel einen Baum im Regenwald.

Da meine Eltern von 1980 bis 84 mit meinem Bruder und mir als Entwicklungshelfer in Tansania (Ostafrika) waren, freute es mich besonders, dass in Afrika auch Frauenprojekte gefördert werden und sogar Schokolade aus den Udzungwa Bergen in Tanzania verwendet wird. Das Motto „treat yourself, treat the Earth“ zahlt sich aus: Die Schokolade wird von deutschen und internationalen Sterneköchen, Patissiers und Endkunden geliebt und ist mit zahlreichen Gourmet- und Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet. Wegen der konsequenten Regenwaldaufforstung und dank der kompostierbaren Folie und Verpackung ist Original Beans als einzige Schokolade klimapositiv.

Ich durfte diese köstliche Schokolade testen! Es gibt derzeit fünf vegane Sorten und ab Herbst sieben. Sie alle haben einen zarten Schmelz und schmecken ganz unterschiedlich – zum Beispiel nach Früchten, Kaffee, schwarzem Tee oder Jasmintee. Ich bin ein großer Freund dunkler Schokolade, doch manche schmecken wirklich sehr bitter – diese ist die Ausnahme! Nach dem Genuss dieser himmlischen Köstlichkeit wollte ich mehr über die Geschichte und Philosophie von Original Beans erfahren.

Hier lest ihr das Interview mit dem Gründer Philipp Kauffmann.

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Kvegks – vegan, bio, palmölfrei naschen und cracken!

Als Peter Link nach 25 Jahren von Berlin zurück in seinen Geburtsort nach Dinklage im Landkreis Vechta in Niedersachsen zog, war er noch kein Veganer. Doch für ein sorgenfreies Leben als Fleischesser hatte er sich den falschen Landkreis ausgesucht – steht doch hier bei mir auf dem platten Land ein riesiger Stall neben dem anderen. Eines Tages im Sommer machte er eine Radtour und kam an einem großen Schweinestall vorbei. Dort war die Truhe für die gestorbenen Schweine für den Abtransport zu voll, viele Fliegen flogen umher und es stank furchtbar – das war der Moment, wo Peter Link bewusst wurde, dass es so nicht weiter geht mit dem derzeitigen System.

Er stellte seine Ernährung vor jetzt fast 3 Jahren auf vegan um, nahm etwa 30 Kilo ab und wurde ganz nebenbei auch seinen Diabetes los. Peter war 1995 Mitgründer von united communications, einer Agentur für integrierte Markenkommunikation in Berlin, Hamburg, Peking und Shenzhen in China. Nun muss er gar keine Medikamente mehr nehmen.

Auf der alternativen Partnerplattform Gleichklang.de lernte er Uta Mosecker aus Bersenbrück kennen und lieben. Uta führte und beriet als Diplom-Kauffrau und Unternehmensberaterin mehrere Unternehmen, ist seit vielen Jahren Vegetarierin und nun auch Veganerin. 2013 gründete sie die Initiative „Eigenes Feld“, um Menschen die Möglichkeit zu bieten, ihr Gemüse selbst anzubauen.

Im August 2014 gründeten sie die vegane Keksmanufaktur Kvegks und begannen bereits im Januar in der eigenen Küche vegane Kekse zu backen: „Die ersten Kekse schmeckten wirklich nicht lecker. Wir hatten einfach noch keine Erfahrung mit dem Backen ohne Eier und Butter.“ Deshalb suchten die beiden nach professioneller Hilfe – und fanden diese beim Andreaswerk in Steinfeld. Dort arbeiten Menschen mit Behinderung.