Interview und Rezension: Schweinebande! von Franz Josef Voll

Fleisch wird immer billiger und die Schweinebande in der Fleischbranche verdient sich trotzdem eine goldene Nase – wie ist das möglich? Franz Josef Voll beginnt 1969 mit 14 Jahren seine Ausbildung zum Metzger bei der Fleischerei Schmitz in Essen, die es schon lange nicht mehr gibt. Bereits dort lernt er: „Es gibt kein schlechtes Fleisch, es gibt nur Fleisch, das verarbeitet werden muss.“

Rezension & Interview: Basisch clean + green für mehr Balance und Wohlbefinden von Claudelle Deckert

Schauspielerin Claudelle Deckert ernährt sich basisch-vegan und hat Ende Februar ihr neues Buch Basisch clean + green für mehr Balance und Wohlbefinden (Werbung) herausgebracht. Vielen ist sie aus der RTL-Vorabendserie „Unter uns“ bekannt. Ideal ist eine Ernährung, die etwa zu zwei Dritteln aus basischen Lebensmitteln besteht wie beispielsweise Kartoffeln, Gemüse, dunkle Blattsalate, Obst und Trockenfrüchte.

Interview & Rezension: LOS VEGANEROS 2 von Lars Oppermann

Am Donnerstag war es endlich soweit – die Kinotour der veganen Spielfilmkomödie Los Veganeros 2 startete in Deutschland. Ich habe ihn mir in Bremen angeguckt. An dem Abend war auch der Hauptdarsteller Jelly Francis Gaviria vor Ort und ich habe mich mit einigen anderen nach dem Film mit ihm unterhalten. Ich fand den Film sehr lustig und ich kann ihn euch wirklich empfehlen.

Kai Schumann im Interview: „Eigentlich müssten sich die Fleischesser rechtfertigen!“

Ja, auch prominente Veganer wie Kai Schumann hören fast täglich die gleichen Sprüche, wie wir sie uns alle anhören müssen. Der sympathische Schauspieler ist bekannt aus „Tatort“, „Heldt“ und „Doctor’s Diary“. Wie geht er mit solchen Sprüchen um? Isst er im Film vegane Ersatzprodukte? Wie ist sein Alltag? All diese Fragen und noch viel mehr beantwortet er mir im Interview.

Interview mit Dr. Mark Benecke: „Insekten und Amphibien sterben gerade aus!“

Selbst bei Veganern sind Fliegenlarven nicht gerade sonderlich beliebt – für Dr. Mark Benecke sind sie aber wichtige Kollegen, wenn es darum geht, anhand ihres Alters Rückschlüsse auf die Umstände des Todes eines Menschen ziehen zu können. Mark ist kein Gerichtsmediziner, sondern arbeitet als freischaffender Kriminalbiologe und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für biologische Spuren. Isst er kein Fleisch mehr, weil er täglich Leichen begegnet? Kann er noch in eine Metzgerei gehen?

#1Monatvegan – Manuela Gauck: „Vegane Ernährung heilte den Diabetes meines Mannes!“

Über meine Facebookseite lernte ich Manuela Gauck kennen, die mir von dem Diabetes ihres Mannes Ralf erzählte und dass er nun kein Insulin mehr nehmen muss. Nach der Umstellung auf vegane Ernährung gründete sie in Worms das vegane Cateringunternehmen Frollein Elfriede. Die Geschichte interessierte mich und ich vereinbarte einen Interviewtermin mit ihr.

Vegane Kinder x6 – Interview mit Jérôme Eckmeier!

Sechs vegane Kinder – wie funktioniert vegane Kinderernährung in der Großfamilie? Dafür habe ich mir den bekannten Familienvater Jérôme Eckmeier als Interviewpartner gesucht, Kochbuchautor und „♪ Rock´n´Roll Veganer ♪“. Jérôme wuchs als Einzelkind mit sehr vielen Cousinen und Cousins auf, da sein Vater 11 Geschwister hatte: „Ich habe das immer genossen, in einer Großfamilie zu leben.“ Jérôme war bereits 1999 Vegetarier und ernährte sich davor flexitarisch. Seit 2008 isst er vegan und lebt seit 2009 auch konsequent mit entsprechenden Textilien, Kosmetika, Strom und Versicherungen: „Ich versuche, in allen Bereichen so ethisch wie möglich zu leben.“

Seine Frau Melanie war mit den letzten zwei Kinder vegan schwanger, erzählt er mir: „Mit den anderen war sie vegetarisch schwanger. Sie war länger vegetarisch als ich. Ich komme quasi aus einer vegetarischen Öko-Hippie-Familie und war auf einer Waldorfschule. Ich bin neben einem Bioladen aufgewachsen. Eine Zeit lang war ich Flexitarier und habe ab und zu Fleisch gegessen. Meine Frau musste dann aber immer doppelt kochen und deshalb habe ich wieder vegetarisch gegessen. 2008 beschloss ich dann, mich vegan zu ernähren.“

Während seines Studiums zur Theaterpädagogik lernte er Veganer aus der Tierrechtsszene kennen: „Ich vertrage Käse wegen einer Laktoseintoleranz und Eier wegen einer Unverträglichkeit von tierischen Eiweißen sowieso schlecht, daher beschloss ich, diese wegzulassen. Ich verurteile niemanden, da ich denke, das muss jeder mit sich selber ausmachen. Ich freue mich immer, wenn ich Leute überzeugen kann.“

Interview mit Antje Gahl, DGE, über das Positionspapier vegane Ernährung!

Wer sich die Mühe macht und tatsächlich das neue Positionspapier vegane Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) herunterlädt, ausdruckt und durchliest, erkennt schnell, dass die Autoren das erste Mal klar Stellung dazu beziehen, dass der Verzehr von rotem Fleisch und Fleischerzeugnissen das Risiko für viele Krankheiten erhöht, darunter auch viele Krebsarten.

Gleichzeitig berichten die Medien einseitig darüber, dass die vegane Ernährung ohne einen regelmäßigen Besuch beim Arzt sowie eine Ernährungsberatung nicht möglich ist.

Wer hat nun Recht? Ich wollte es genau wissen, rief bei der DGE an und bat um einen Interviewtermin. Antje Gahl, Ernährungswissenschaftlerin und Pressereferentin bei der DGE, war sehr freundlich und erklärte sich sofort bereit, mit mir ein Interview zu führen.

Die Wegwerfkuh: Interview mit der Autorin Tanja Busse

Wer hat Schuld an der Landwirtschaft, wie wir sie derzeit haben? Mit Milchkühen, die im Alter von 3 bis 5 Jahren bereits zum Schlachter wandern, Hühnern, die kaum noch laufen können und eingesperrten Säuen, die mehr Ferkel gebären, als sie säugen können?

Ist es die Politik, der Verbraucher oder der Landwirt? Und wie kommen wir wieder raus aus diesem System, das sich ländlicher Strukturwandel nennt? In dem immer mehr Lebensmittel von immer weniger riesigen Agrarkonzernen produziert werden und kaum ein durchschnittlicher Landwirt noch von seiner Arbeit leben kann, ohne Millionen Kredite abzahlen zu müssen?

Bevor ich das Buch von Tanja Busse „Die Wegwerfkuh“ gelesen hatte, war für mich vor allem der böse Landwirt schuld an der Situation. Doch ist das wirklich so? Ist es richtig, immer auf den kleinen Bauernfamilien mit teils jahrhundertelanger Tradition herumzuhauen? Sind sie nicht vielleicht nur gefangen in einem System, von dem nur einige wenige profitieren und unter dem die Tiere, die Umwelt, die kleinen Landwirte und nicht zuletzt auch die Verbraucher leiden?

Ich wollte noch mehr erfahren und schrieb eine Mail an Tanja Busse, mit der Frage, ob sie für ein Interview zur Verfügung stehen würde. Klar, gerne, schrieb sie zurück.