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Tag des Gartens: Tipps für bioveganes Gärtnern

Bioveganes Gärtnern ermöglicht es einem, sich selbst mit frischem Gemüse zu versorgen. Gleichzeitig schafft man in seinem Garten einen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Einen eigenen Garten zu pflegen, macht Spaß und ist für viele Menschen eine sinnstiftende Beschäftigung. Diese Form des Gärtnerns unterscheidet sich von anderen Anbaumethoden in dem Grundsatz, dass keinem Tier durch das eigene Handeln bewusst geschadet wird.

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Bericht von RaboResearch: Was der Boom von Pflanzenmilch für die Milchindustrie bedeutet

Was der Boom von Pflanzenmilch für die Milchindustrie bedeutet und was die Milchindustrie daraus lernen kann – so heißt ein neuer Bericht von RaboResearch Food & Agribusiness, einem weltweiten Netzwerk von Analysten der Rabobank, einer niederländischen Genossenschaftsbank mit Sitz in Utrecht. Milchalternativen boomen und werden immer häufiger gekauft, da die Verbraucher zunehmend milchfrei werden, vor allem wenn es um flüssige „Milch“ geht für Dinge wie Cornflakes, Müsli oder Kaffee.

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KFC will eine vegetarische Hühnchenalternative in Großbritannien anbieten

Die Fast-Food-Hühnerkette KFC will eine vegetarische Hühnchenalternative in Großbritannien anbieten und ihre Speisekarte überarbeiten, um gesündere Optionen anzubieten. Die Kette, die für ihre frittierten Hähnchen und Pommes frites bekannt ist, will bis 2025 die gesamte Kalorienzufuhr um 20 Prozent pro Portion reduzieren. Es sollen gesündere Alternativen im Menü gewählt werden können, wenn Kunden diese anstelle von Pommes frites haben wollen. Kalorienarme oder kalorienfreie Getränke sollen ebenfalls angeboten werden, um die Kalorienzufuhr einzudämmen.

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Rotes Fleisch bekommt seine Farbe von Karmin aus Käferschalen

Rotes Fleisch bekommt seine Farbe von Karmin aus Käferschalen, um den Lebensmitteln einen „gesunden“ rötlichen Farbton zu verleihen. Nathalie Pauleau, Managerin für natürliche Farbstoffe bei Naturex, sagte dem FoodNavigator, einem führenden Online-Nachrichtenportal für die Lebensmittelindustrie, dass Karmin die häufigste Zutat ist, um herkömmlichen Fleischprodukten eine starke rote Blutfarbe zu verleihen. Ohne diesen Zusatz kann das Fleisch oft mehr Brauntöne annehmen, wenn sich das Tierfleisch zu zersetzen beginnt.

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Britische Milchindustrie: „Wir müssen die vegane Welle bekämpfen!“

Die britische Milchindustrie rief im Januar auf der Semex-Molkereikonferenz in Glasgow zum Kampf gegen die vegane Welle auf, so stand es auf der Homepage des Scottish Farmer: „Eine Welle des Veganismus steigt bei jüngeren Konsumenten auf – und wenn die britische Milchindustrie nicht mehr tut, um ihr gesundes Image zu stärken, läuft sie Gefahr, verschluckt zu werden,“ schreibt der Journalist Douglas MacSkimming.

„Anti-Molkerei-Botschaften“
Wenn die Milchindustrie eine Zukunft haben will, dann, so die Redner auf der Molkereikonferenz, müssten die Anti-Molkerei-Botschaften, die eine gesunde Lebensweise ohne Milchprodukte propagieren, „energisch bekämpft werden“.

Daraufhin sprach sich die Handelsorganisation Dairy UK für den Kampf aus und ihre Geschäftsführerin, Dr. Judith Bryan, hat den Delegierten angekündigt, dass sie zusammen mit dem Agriculture and Horticulture Development Board (AHDB), ein Entwicklungsausschuss für Landwirtschaft und Gartenbau, ab Februar eine 1,2 Millionen Pfund schwere Kampagne zur Förderung von Milchprodukten in U-Bahnhöfen und Bahnhöfen starten wird: „Wir müssen die Milchwirtschaft in den Vordergrund stellen“, betonte sie und drängte die Milchbauern selbst, sich in die sozialen Medien zu begeben und zu twittern, um für die Milch zu werben.

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Die Gesundheitslüge: „Lachs ist eines der giftigsten Lebensmittel der Welt!“

Lachs ist eines der giftigsten Lebensmittel und daran hat sich auch trotz intensiver Bemühungen der norwegischen Fischindustrie nicht viel getan. Ich bin eigentlich ein großer Fan der NDR-Sendung Ernährungsdocs, in der Menschen es mit gezielter Lebensmittelauswahl schaffen, verschiedenste Krankheiten wie Verstopfung, Fettleber, Diabetes, Sodbrennen und viele andere mehr, zu heilen oder zumindest zu lindern. Häufig wird den Patienten empfohlen, den Fleischkonsum drastisch zu reduzieren und stattdessen mehr Gemüse, Obst und Vollkorn zu essen. Aber eben auch sehr häufig Fisch und insbesondere Lachs wegen der „gesunden“ Fette, insbesondere Omega-3-Fettsäuren.

Wer aber einen Blick hinter die Kulissen der norwegischen Fischzucht wirft, merkt ziemlich schnell, dass man dann auch gleich eine Packung Zigaretten futtern kann, denn Lachs ist einer der giftigsten Fische der Welt und ökologisch eine Katastrophe. Das ganze Ausmaß wird deutlich geschildert in dem Dokumentarfilm von Nicolas Daniel vom ORF aus dem Jahr 2014 „Giftiger Fisch – Die große Gesundheitslüge“.

Lachs aus Zuchtfarmen in Norwegen
Ernährungswissenschaftler erzählten uns jahrelang, wir sollen mehr Fisch essen – die Konsequenz dessen ist, dass die Meere leer gefischt sind und der größte Teil des Fisches im Handel aus Zuchtfarmen kommt. Dort werden große Mengen Chemikalien verwendet, um Seuchen vorzubeugen und Schädlinge im Zaum zu halten.

In einer Anlage im südlichen Norwegen in einem einsamen Fjord tummeln sich etwa zwei (!) Millionen Lachse. Die Fischzucht ist in Norwegen eine Industrie mit einem Umsatz von vier Milliarden Euro. Kein einziger Lachszüchter will das Kamerateam auf seine Anlage lassen. So trifft er sich mit dem norwegischen Umweltschützer Kurt Oddekalv, der 1993 die Organisation Green Warriors of Norway gegründet hat.

Wenn die Mitarbeiter Chemikalien gegen Seuchen und Viruserkrankungen versprühen, müssen sie Schutzanzüge und Atemmasken tragen. Oddekalv sagt: „Dieser Lachs ist eigentlich nicht für den Verzehr geeignet. So wie ich das sehe, ist norwegischer Zuchtlachs das giftigste Lebensmittel auf der ganzen Welt.“

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150 Millionen Dollar: Kanadische Regierung investiert in die Entwicklung von veganem Fleischersatz!

Die kanadische Regierung investiert in die Entwicklung von veganem Fleischersatz – wer hätte das gedacht?! Die Zukunft is(s) pflanzlich, denn die Weltbevölkerung entscheidet sich immer öfter für mehr pflanzliche Mahlzeiten und identifiziert sich mehr denn je als Vegetarier oder Veganer. Etwa die Hälfte von ihnen gibt an, dass sie aufgrund der negativen Umweltauswirkungen, die die tierische Landwirtschaft mit sich bringt, Fleisch aus ihrer Ernährung gestrichen haben.

„Die Nachfrage nach pflanzlichen Proteinen wie Bohnen und Linsen – im Gegensatz zu tierischen Quellen wie Fleisch oder Milchprodukten – kommt, wenn die Weltbevölkerung weiterhin schnell wächst und mehr Verbraucher über ihre Gesundheit und die Umwelt nachdenken,“ sagt Pulse Canada CEO Gordon Bacon. „Die Verbraucher suchen nach einer besseren Ernährung in den Lebensmitteln, die sie kaufen, sie wollen ihre Gesundheit schützen.“

Kluge Investoren wie Bill Gates und Richard Branson erkannten das Potential dieses Marktes und investierten große Summen in die Produktion von Fleischalternativen, darunter auch im Labor gezüchtetes „sauberes Fleisch“, genannt Cultured Meat. Selbst riesige Fleischproduzenten wie Tyson und Cargill haben diese Verschiebung hin zu pflanzlichen Proteinen zur Kenntnis genommen und in die Bewegung investiert.

In den USA wird die pflanzliche Proteinproduktion überwiegend privat finanziert und die Regierung subventioniert die Fleisch- und Milchproduktion, genau wie in Deutschland. Kanada scheint den Trend erkannt zu haben, denn die Regierung möchte das Proteinspielfeld nicht Investoren überlassen und plant, 150 Millionen Dollar in die pflanzliche Proteinproduktion zu investieren!

Frank Hart, Vorsitzender der Protein Industries Canada Gruppe, die dieses Angebot zusammenstellte, sagte, dass der globale Pflanzenproteinmarkt, der auf rund 13 Milliarden Dollar geschätzt wird, bis 2050 um bis zu 98 Prozent wachsen solle: „Es ist ein Markt, von dem erwartet wird, dass er sich signifikant vergrößert.“ Eine Nielsen-Umfrage ergab, dass 43 Prozent der Kanadier versuchen, aktiv mehr pflanzliche Lebensmittel in ihre Ernährung aufzunehmen.

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Gülle sorgt für Nitrate und multiresistente Keime im Grundwasser

Gülle als Dünger sorgt für multiresistente Keime im Grundwasser und birgt unabsehbare Risiken für Gesundheit und Umwelt. Denn über die Ausscheidungen gelangen Nitrate und Antibiotika ins Grundwasser. Die Klärwerke müssen das Wasser aufwändig aufbereiten und filtern, wodurch das Trinkwasser in absehbarer Zeit teurer werden wird.

Nach dem verregneten Winter sind die Güllespeicher der Landwirte voll und mit dem Sperrfristende für die Gülleausbringung am 31. Januar werden die Böden nun wieder enorm belastet. Der Konsum von Fleisch, Milch, Käse und Eiern verursacht große Umweltprobleme. Aus Profitgründen halten Bauern jedoch immer mehr Tiere, wodurch der Gülleausstoß und die Belastung des Grundwassers zunehmen.

Lachgas aus Gülle in der Luft
Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist bekannt für einen immensen Wasserverbrauch, aber auch Gülle als Dünger hat fatale Folgen. Aus ihr dünstet Lachgas aus, das 310-mal klimaschädlicher ist als Kohlendioxid. Es entsteht Ammoniak, das wiederum zur Feinstaubbildung beiträgt und Erkrankungen auslöst. Durch die Gülleausbringung versickern zudem Schadstoffe. Dadurch steigen die Nitratwerte im Grundwasser, die Wasserqualität nimmt ab und das Wasser ist schlimmstenfalls nicht mehr nutzbar.