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Tag des Gartens: Tipps für bioveganes Gärtnern

Bioveganes Gärtnern ermöglicht es einem, sich selbst mit frischem Gemüse zu versorgen. Gleichzeitig schafft man in seinem Garten einen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Einen eigenen Garten zu pflegen, macht Spaß und ist für viele Menschen eine sinnstiftende Beschäftigung. Diese Form des Gärtnerns unterscheidet sich von anderen Anbaumethoden in dem Grundsatz, dass keinem Tier durch das eigene Handeln bewusst geschadet wird.

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Das Glas lebt: Kimchi selber machen!

Kimchi selber machen steht bei mir schon seit Jahren auf der Liste der Dinge, die ich immer schon mal ausprobieren wollte. Ich wollte es aber möglichst authentisch machen und nicht eins der gefühlt 1000 Rezepte im Internet ausprobieren. Dann fand ich durch Zufall auf dem YouTube-Kanal von Chefkoch ein Video mit einem traditionell koreanischem Rezept, welches sich auch ganz einfach veganisieren ließ.

Seit etwa einem halben Jahr bin ich bei Facebook in einer Fermentiergruppe und lese alles mit und lerne. Dazu habe ich mir einige Bücher zum Thema gekauft und fleißig gelesen. Von daher habe ich mich gründlich vorbereitet und hoffe, dass ich zumindest die häufigsten Fallen im vorhinein bedacht habe.

Fermentieren ist eine Wissenschaft für sich und man muss einige Dinge beachten, will man von den vielen Vorzügen der gesunden Milchsäurebakterien profitieren.

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Vegan heiraten: Tipps für eine Traumhochzeit

Wer vegan lebt, möchte natürlich auch vegan heiraten und den schönsten Tag des Lebens so gestalten, dass kein Lebewesen darunter zu leiden hat. Im Sommer kann man echte Traumhochzeiten feiern, von denen man dann beim Betrachten des Hochzeitsfotos noch den Enkelkindern erzählen kann.

Eine Hochzeit ist etwas sehr individuelles und gerade als Veganer stellt sich einem die Frage, wie man eine Party für viele unterschiedliche Gäste so planen kann, dass sich möglichst alle Gäste wohlfühlen. Hierbei sollte das Hochzeitspaar nicht vergessen, dass sie für sich heiraten und nicht für die Freunde und Familien. Es sollte sich und seinen Überzeugungen treu bleiben – auch bei der Wahl des Menüs, der Torte oder des Brautkleides.

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Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Flohbefall bei Hund und Katze

Im Frühling und Sommer sind Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Flohbefall bei Hund und Katze immer wieder ein Thema. Die Tage werden länger und wärmer und Mensch und Tier verbringen wieder mehr Zeit an der frischen Luft. Damit steigt auch die Gefahr von Flohbefall, der ziemlich lästig werden kann. Denn Flohbefall ist äußerst schwer zu bekämpfen und sehr unangenehm für betroffene Tiere und ihre Umgebung. Aus diesem Grund sollten tierische Begleiter unbedingt vorbeugend vor Flöhen geschützt werden.

Hunde und Katzen sollten regelmäßig einer Flohkontrolle unterzogen werden. Denn auch hier gilt, dass Vorsorge besser als Nachsorge ist. Ist ein Flohbefall vorhanden, kann es ziemlich kompliziert werden, unsere Lieblinge und die Umgebung flohfrei zu bekommen. Gerade in den wärmeren Monaten ist eine ausreichende Prophylaxe sinnvoll, um unsere tierischen Freunde zu schützen. Flohbefall ist bei Freigängern nahezu nicht zu verhindern. Immer wärmere Winter sorgen zusätzlich dafür, dass sich Flöhe verstärkt vermehren.

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Tipps für einen insekten- und vogelfreundlichen Balkon

Einen insekten- und vogelfreundlichen Balkon zu gestalten, auf dem es summt, zwitschert und flattert, ist nicht schwer. Im Frühling und Sommer erwachen Flora und Fauna wieder zum Leben. Wo es möglich ist, sprießt Grün, die Vögel singen und Insekten tummeln sich um bunte Blumen. In vielen Städten verschwindet die Natur jedoch nach und nach unter Platten und Pflastersteinen und auf dem Land vernichten intensive Landwirtschaft Rückzugsmöglichkeiten.

Wo Grünanlagen, Wiesen und Felder weichen, geht auch die Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt immer mehr verloren. Naturliebhaber können den Bienen, Schmetterlingen, Amseln oder Grünfinken jedoch helfen, indem sie ihren Balkon naturnah gestalten oder ihre Fensterbretter mit Blumenkästen schmücken. Der Lebensraum für heimische Insekten- und Vogelarten wird immer enger. Doch mit nur wenigen Tricks lassen sich graue Balkone und Fassaden in grüne Sommeroasen verwandeln.

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Grüne Vorsätze für 2018: Plastikmüll verringern uvm.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Wie grün wird dein Jahr 2018?“ von Dominik Ricken, mein Thema 2018 ist: Plastikmüll verringern.

Je länger ich vegan lebe, desto mehr fallen mir im Alltag Dinge auf, die ich noch verbessern könnte. Da stieß ich vor ein paar Tagen auf die Blogparade, in der Dominik dazu aufrief, darzulegen, was man in diesem Jahr angehen möchte, um noch „grüner“ zu werden. Noch grüner? Ich bin doch schon voll die Ökotante 😉

Als Veganer könnte man sich ja theoretisch darauf ausruhen, dass man mit seiner Ernährung schon viel klima- und umweltfreundlicher lebt, als der durchschnittliche Fleischesser: „JBS, Cargill und Tyson Foods – allein diese drei der weltgrößten Fleischunternehmen – haben im vergangenen Jahr den Ausstoß von mehr Treibhausgasen verursacht als Frankreich und annähernd so viele wie die größten Ölkonzerne der Welt. Im Jahr 2016 emittierten die 20 größten Fleisch- und Milchkonzerne mehr Treibhausgase als Deutschland. Wären diese Unternehmen ein Land, wären sie der siebtgrößte Emittent weltweit. Damit ist klar, dass die Bekämpfung des Klimawandels auch die Eindämmung der Emissionen der Fleisch- und Milchindustrie erfordert,“ schreibt die Heinrich Böll Stiftung vor ein paar Tagen auf ihrer Website.

Im folgenden sollte ich vielleicht erläutern, was ich bisher schon umgesetzt habe.

Strom von den Rebellen

Seit 2007 beziehe ich Ökostrom von den Elektrowerken in Schönau, kurz EWS. Die EWS entstanden aus einer Bürgerinitiative, die sich vor fast dreißig Jahren im Schwarzwaldstädtchen Schönau zusammenfand. Die Bürger beschlossen damals, die Kontrolle über das städtische Stromnetz zu erkämpfen, um selbst zu entscheiden, woher der Strom kommt. Der Ökostrom kommt grundsätzlich nicht aus Anlagen, an denen Atom- oder Kohlekonzerne direkt oder indirekt beteiligt sind und zu 100 Prozent aus klimaschonenden Erneuerbaren Energien. Zudem erzeugen Mitstreiter in rund 2.600 EWS-geförderten Rebellenkraftwerken selbst ökologisch Strom. Mit meinem Geld fördere ich umweltfreundliche Neuanlagen und mit dem Förderprogramm „Sonnencent“ ermögliche ich ökologische, bürgereigene Kraftwerke. Bei der jährlichen Abrechnung liege ich immer unterhalb des durchschnittlichen Verbrauchs. Ich scheine sehr sparsam zu sein. 

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Rabbiner fordern Juden zur veganen Ernährung auf

Über 70 Rabbiner fordern Juden zur veganen Ernährung auf: Die Jüdische Vegetariergesellschaft hat eine Kampagne gestartet und eine Erklärung unterzeichnet, in der sie Juden auffordern, sich vegan zu ernähren. Als Teil der zentralen Prinzipien der jüdischen Tradition ist es ein wesentlicher Aspekt, einem anderen Lebewesen keinen Schmerz zuzufügen.

Masorti Rabbiner Jonathan Wittenberg und Jeremy Gordon, der Direktor des Leo Baeck College, Rabbiner Deborah Kahn-Harris und Rabbiner Natan Levy, der ehemalige interreligiöse Abgeordnete des Board of Deputies, der Orthodoxe, gehören zu den britischen Befürwortern der Erklärung der Jewish Vegetarian Society in Großbritannien und der American Jewish Veg. Weitere Unterzeichner sind Raymond Apple, der ehemalige Oberrabbiner der Großen Synagoge in Sydney und der Talmud-Stipendiat aus Israel, der ursprünglich vom Londoner Rabbiner Daniel Sperber stammt.

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Klima, Menschenrechte, Gesundheit, Alternativen: Fakten über Palmöl

Bei dem Wort Palmöl kommen einem sofort abgeholzte Regenwälder, abgemagerte Orang Utans und endlose Monokulturen in den Sinn – Zeit für eine Sammlung von Fakten über Palmöl. Ich wollte mich genauer über das gesamte Ausmaß des globalen Palmölanbaus und -verbrauchs informieren und recherchierte sehr gründlich.

Gibt es überhaupt Alternativen? Ist Palmöl nun krebserregend? Wie steht es um die Menschenrechte, Kinderarbeit und Pestizidbelastung? Kann es nachhaltig angebaut werden? Was sollte man als Verbraucher tun?

Die Historie

Die Ölpalme, lateinisch Elaeis guineensis, stammt ursprünglich aus den Regenwäldern von Westafrika und war dort als Nutzpflanze bekannt. Durch portugiesische Seeleute gelangten 1466 erste Berichte über Palmöl nach Europa. Die Pflanze selbst wurde erst 1763 wissenschaftlich beschrieben. 1848 kam die Ölpalme als Zierpflanze in Botanische Gärten nach Asien, je zwei Palmen aus dem Botanischen Garten von Amsterdam und von Réunion nach Bogor (Indonesien) und von da später weiter nach Singapur und Sumatra.

Der technische Fortschritt ermöglichte eine industrielle Aufbereitung des Öls und somit war das Verarbeitungsproblem der schnellverderblichen Früchte gelöst. Nun wurden größere Plantagen angelegt – in Westafrika ab 1908, in Indonesien ab 1911 und in Malaysia ab 1919. 1970 betrug die globale Palmölproduktion nur etwa 1 Million Tonnen. Heute ist es mit 66 Millionen Tonnen pro Jahr das meist produzierte Pflanzenöl weltweit.

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Mit wenig Geld unverpackt, regional und saisonal vegan ernähren

Mit wenig Geld unverpackt, regional und saisonal vegan ernähren – ist das überhaupt noch möglich heutzutage? Na gut, unverpackt ist noch eine Herausforderung, gerade bei frischem Grün wie Spinat und Salat. Aber mit ein paar Tricks kann man sich auch mit wenig Geld sogar weitgehend mit Produkten aus biologischem Anbau ernähren.

Ich verfolge dieses System seit etwa einem Jahr und will euch hier meine Tricks verraten.

Biohöfe liefern versandkostenfrei

Bestimmte Lebensmittel wie Sojabohnen, Buchweizen, Hirse, Polenta, Dinkel und viele andere Grundnahrungsmittel braucht man das ganze Jahr über – warum dann nicht einfach einmal im Jahr in großen Mengen bestellen? Ich bestelle mir diese beispielsweise beim Biohof Lex in Bayern, die liefern ab 70€ Bestellwert sogar versandkostenfrei. Um diesen Wert zu erreichen, bestelle ich mir dann meistens noch ein paar teurere Leckereien wie Nudeln, Maronimehl oder Ähnliches 😉 Vergleicht man die Grundpreise der Produkte mit den kleinen Packungen im Supermarkt oder Bioladen, spare ich eindeutig viel Geld.

Saisonale Produkte verwenden

Wann sind die Erdbeeren am günstigsten? Klar, Ende Juni, wenn die meisten Leute schon keine mehr sehen können 😉 Früher kochte Oma dann Erdbeermarmelade für den Winter ein. Ich mache das zwar nicht aber ich esse seit einem Jahr wirklich nur noch die Produkte, die gerade in Deutschland Saison haben, oder zumindest in Europa. Das heißt, dass ich im Winter vorwiegend Kohl, Kartoffeln, Äpfel, Birnen, Orangen, Feldsalat, Chicorée usw. esse und bewusst auf Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen und Zucchini verzichte. Im Sommer esse ich diese dann und verzichte auf die Produkte, die ich im Winter esse. So habe ich dann in der jeweiligen Jahreszeit auch Appetit auf die saisonalen Produkte und sie hängen mir nicht irgendwann zum Hals raus. Gerade im letzten Winter habe ich Kohl für mich entdeckt – schmeckt köstlich, ist sehr günstig und voller Vitamine!