Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Flohbefall bei Hund und Katze

Im Frühling und Sommer sind Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Flohbefall bei Hund und Katze immer wieder ein Thema. Die Tage werden länger und wärmer und Mensch und Tier verbringen wieder mehr Zeit an der frischen Luft. Damit steigt auch die Gefahr von Flohbefall, der ziemlich lästig werden kann. Denn Flohbefall ist äußerst schwer zu bekämpfen und sehr unangenehm für betroffene Tiere und ihre Umgebung. Aus diesem Grund sollten tierische Begleiter unbedingt vorbeugend vor Flöhen geschützt werden.

Hunde und Katzen sollten regelmäßig einer Flohkontrolle unterzogen werden. Denn auch hier gilt, dass Vorsorge besser als Nachsorge ist. Ist ein Flohbefall vorhanden, kann es ziemlich kompliziert werden, unsere Lieblinge und die Umgebung flohfrei zu bekommen. Gerade in den wärmeren Monaten ist eine ausreichende Prophylaxe sinnvoll, um unsere tierischen Freunde zu schützen. Flohbefall ist bei Freigängern nahezu nicht zu verhindern. Immer wärmere Winter sorgen zusätzlich dafür, dass sich Flöhe verstärkt vermehren.

Tipps für einen insekten- und vogelfreundlichen Balkon

Einen insekten- und vogelfreundlichen Balkon zu gestalten, auf dem es summt, zwitschert und flattert, ist nicht schwer. Im Frühling und Sommer erwachen Flora und Fauna wieder zum Leben. Wo es möglich ist, sprießt Grün, die Vögel singen und Insekten tummeln sich um bunte Blumen. In vielen Städten verschwindet die Natur jedoch nach und nach unter Platten und Pflastersteinen und auf dem Land vernichten intensive Landwirtschaft Rückzugsmöglichkeiten.

Wo Grünanlagen, Wiesen und Felder weichen, geht auch die Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt immer mehr verloren. Naturliebhaber können den Bienen, Schmetterlingen, Amseln oder Grünfinken jedoch helfen, indem sie ihren Balkon naturnah gestalten oder ihre Fensterbretter mit Blumenkästen schmücken. Der Lebensraum für heimische Insekten- und Vogelarten wird immer enger. Doch mit nur wenigen Tricks lassen sich graue Balkone und Fassaden in grüne Sommeroasen verwandeln.

Keine Schweineborsten für L-Cystein: Backwaren sind vielfach vegan

Aus dem Familienkreis bekam ich gestern einen Rechercheauftrag: Werden Schweineborsten für L-Cystein und damit für Brötchen verwendet? Die gute Nachricht lautet: Nein!

Noch vor ein paar Jahren traf dies tatsächlich zu! Doch heute entwickelte zum Beispiel die Wacker Chemie AG ein patentiertes Verfahren, bei dem der Stoff L-Cystein (E920) synthetisch durch Fermentation aus pflanzlichem Eiweiß gewonnen wird. L-Cystein ist eine von zwanzig natürlichen Aminosäuren und die einzige, die eine Sulfhydrylgruppe in der Seitenkette enthält (Thiolgruppe, –SH). Diese ist chemisch sehr reaktiv. So kann sie Disulfidbrücken bilden, die stark zur Stabilität von Proteinen beitragen.

So entstehen zum Beispiel die stabilen Faserstränge von Haaren, Federn und Wolle, aber auch von Nägeln, Hufen und Hörnern. Deren Proteine, die Keratine, enthalten zu einem großen Teil Cystein. Wacker entwickelte ein biotechnisches Verfahren und hält für diesen Prozess mehrere Patente. Dabei wird die Aminosäure durch Fermentation aus Glucose und anorganischen Salzen gewonnen. Bei der Verarbeitung von Brotteig und anderen Teigsorten wird L-Cystein eingesetzt, um das im Mehl enthaltene, klebrige Gluten aufzubrechen. Der Teig lässt sich dann wesentlich leichter kneten und verarbeiten.

Rabbiner fordern Juden zur veganen Ernährung auf

Über 70 Rabbiner fordern Juden zur veganen Ernährung auf: Die Jüdische Vegetariergesellschaft hat eine Kampagne gestartet und eine Erklärung unterzeichnet, in der sie Juden auffordern, sich vegan zu ernähren. Als Teil der zentralen Prinzipien der jüdischen Tradition ist es ein wesentlicher Aspekt, einem anderen Lebewesen keinen Schmerz zuzufügen.

Masorti Rabbiner Jonathan Wittenberg und Jeremy Gordon, der Direktor des Leo Baeck College, Rabbiner Deborah Kahn-Harris und Rabbiner Natan Levy, der ehemalige interreligiöse Abgeordnete des Board of Deputies, der Orthodoxe, gehören zu den britischen Befürwortern der Erklärung der Jewish Vegetarian Society in Großbritannien und der American Jewish Veg. Weitere Unterzeichner sind Raymond Apple, der ehemalige Oberrabbiner der Großen Synagoge in Sydney und der Talmud-Stipendiat aus Israel, der ursprünglich vom Londoner Rabbiner Daniel Sperber stammt.

So bleibt das Pferd auf der Weide gesund!

Der Frühling naht und viele Pferde genießen nach einem langen Winter ohne Gras die saftigen Halme auf der Weide – doch wie bleibt das Pferd auf der Weide gesund? Um die Umstellung auf frisches Futter und die wärmere Jahreszeit gut vorzubereiten, müssen Pferdehalter nun einiges beachten: Wie weidet man optimal an? Wie kann der Fellwechsel unterstützt werden und welche Vorsorge für die schönsten Monate des Jahres sollten Tierhalter treffen?

„Optimale Pferdehaltung beinhaltet viel Weidegang und intensiven Kontakt mit Artgenossen“, so PETA-Pferde-Expertin Silke Berenthal. „Doch es gilt Vorkehrungen zu treffen, damit die Pferde gesund bleiben und den Frühling im Freien in vollen Zügen genießen können.“