Reboot with Joe: Meine 30 Tage Saftkur!

Morgen beginne ich mit meinem persönlichen Reboot with Joe, meine 30 Tage Saftkur! 

Neulich war mir langweilig und ich erinnerte mich daran, dass mir ein Bekannter den Film von Joe Cross Fat, Sick & Nearly Dead (Fett, Krank & Halbtot) empfohlen hatte. Auf YouTube fand ich eine kostenlose Version des Filmes auf Englisch und guckte anderthalb Stunden dabei zu, wie sich Joe Cross in 60 Tagen von einem übergewichtigen schwer kranken Mann in einen gesunden fitten Mann verwandelte.

Joe wog etwa 145 Kilo, litt seit Jahren an chronischer Nesselsucht, einer Autoimmunkrankheit, und war abhängig von Medikamenten. Viele Jahre lang ernährte er sich hauptsächlich von Fast Food, trank viel Alkohol, rauchte, bewegte sich sehr wenig und arbeitete sehr viel. Er nahm täglich bis zu 60 mg Prednison und nahm regelmäßig Schmerztabletten oder Schlafmittel – kurz gesagt, er beging Raubbau an seinem Körper! Er suchte acht Jahre lang alle möglichen Ärzte und Experten auf und probierte natürliche Heilmethoden aus. Dabei ernährte er sich immer noch zucker-, fett- und salzreich und konsumierte Koffein, Nikotin und Alkohol.

Rezension: Vegan von Jean Christian Jury

Jean-Christian Jury, der Star der veganen Kochszene, verfasste mit seinem neuen Kochbuch Vegan eine umfassende Kochbibel. Sein Anspruch nach gesunder und nachhaltiger veganer Küche war es, der ihn auf der ganzen Welt Rezepte sammeln ließ, die diese Grundsätze erfüllen. Die Rezepte wurden für das Buch nicht einfach abgeändert, um den veganen Vorstellungen zu entsprechen. Viel mehr präsentieren sie stattdessen die ursprüngliche vegane Vielfalt aller Kulturen dieser Welt – von Guadeloupe bis Surinam, von Afghanistan bis Litauen.

Die Kochbibel umfasst neben 500 Rezepte aus über 200 Ländern einen Katalog an Grundlagen und Zutaten der veganen Küche sowie ein Kapitel mit Inspirationen von Koryphäen der Szene wie zum Beispiel Dan Barber (Blue Hill), Tony Lu (Fu He Hui) oder Michel Bras (Le Suquet). Die Bandbreite der Rezepte erstreckt sich dabei von leichten japanischen Pfannkuchen, über einen herzhaften provenzalischen Bohnentopf bis hin zu traumhaft köstlichen Granatapfel-Grieß-Bällchen.

Herzinfarkt nach 16-Stunden-Arbeitstagen

Jury stammt aus Toulouse in Frankreich. Er sammelte mit 14 Jahren seine erste professionelle Küchenerfahrung, als er in den Sommerferien als Küchenjunge in einem Fünf-Sterne-Hotel arbeitete. Nach seinem Studium reiste er als Ingenieur nach Nordafrika, Spanien, Italien und die Kanarischen Inseln. Er arbeitete dort aber immer in Küchen, weshalb er sich dann eine Stelle in der Gastronomie in der Schweiz suchte. Zwölf Jahre lang servierte er seinen Gästen eine Kombination aus Elementen der südostasiatischen und indischen Küche mit japanischen Zutaten – Fusionkitchen genannt.

2001 zog es ihn als Leiter von Restaurants und Küchen nach London. Wie viele andere Köche auch, ernährte er sich sehr ungesund, arbeitete 16 Stunden am Tag, schlief zu wenig und hatte keinen Urlaub. Wie nicht anders zu erwarten bei der Lebensweise, bekam er einen Herzinfarkt.

Rezension: Stärker als Fleisch von Rip Esselstyn

Rip Esselstyn, Sohn des berühmten veganen Arztes Dr. Caldwell B. Esselstyn Jr., hat in seinem neuen Buch Stärker als Fleisch alle Argumente von Fleischessern aufgezählt und entzaubert. Esselstyn deckt auf, welche Lebensmittel von vielen Menschen seit Generationen für gesund gehalten werden, obwohl sie es überhaupt nicht sind, wie die Wissenschaft mittlerweile zweifelsfrei nachgewiesen hat.

Esselstyn ist erfolgreicher Triathlet, ehemaliger Feuerwehrmann, New York Times Bestseller-Autor und liefert nun die wichtigsten Hintergrundinformationen zur schädlichen Wirkung von Fleisch, Milch- und anderen Tierprodukten auf den menschlichen Körper und widerlegt gleichzeitig mehrere Diätmythen. Belastbare Knochen brauchen weder Fleisch noch Milchprodukte. Auch Pflanzen liefern ausreichend Kalzium und Eisen, und ganz nebenbei noch viele weitere unverzichtbare Nährstoffe, die der menschliche Körper zum reibungslosen Funktionieren braucht.

Beim Lesen merkt man richtig, dass er das gesamte Bullshit-Bingo der Fleischesser nicht mehr hören kann und erläutert auf unterhaltsame und direkte Art, warum eine pflanzenbasierte Ernährung eben keine Mangelernährung ist.

Rezension: Tierschutz genießen – 80 vegane Rezepte von engagierten Köchen mit Herz

Am Weltvegantag erschien im NeunZehn Verlag das Kochbuch Tierschutz genießen mit Rezepten von 32 erfolgreichen Köchen und der Message: „Jeder kann etwas in Sachen Tierschutz bewirken und verändern, denn der Weg zu mehr Tierschutz fängt bereits in unserem Alltag und insbesondere auf unserem Teller an.“

Es bietet nicht nur sehr leckere Rezepte sondern die Einnahmen, die nach Abzug der Kosten für Layout, Druck, Logistik usw. übrig bleiben, kommen dem Deutschen Tierschutzbund zugute! Da macht das Genießen gleich noch mehr Spaß 🙂

Buchtipps: Keimlinge und Sprossen selber ziehen

Will man Keimlinge und Sprossen selber ziehen, muss man einiges beachten – welches Werkzeug oder Gerät brauche ich? Wie sind die Keimzeiten? Muss ich die Samen vorher einweichen? Brauchen die Samen Licht oder Dunkelheit zum Keimen? Ich habe mir für Euch drei verschiedene Bücher angeguckt. Vorher erläutere ich aber noch ein paar allgemeine Informationen über die kleinen Sprösslinge. Nein, ich meine diesmal nicht die Kinder von veganen Eltern 😉

Einführung in die Welt der Keime und Sprossen

Angekeimte Samen passen mit ihrem milden, oft nussigen Aroma gut zu süßen Gerichten, sie schmecken wunderbar in Müsli, Porridge, Kuchen, Waffeln, Pfannkuchen und Brot. Keimlinge oder Sprossen dagegen besitzen meist schon den charakteristischen Eigengeschmack der Pflanze: etwa die Schärfe von Kresse oder Rettich, das erdige Aroma von Roten Beten oder die Currywürze von Bockshornklee. Keimlinge nimmt man vorwiegend für Gekochtes und Gebackenes, weil der Vitamingehalt noch relativ gering ist, sodass beim Garen nicht viel verloren geht. Sprossen nennt man die jungen Pflänzchen mit Stängel, entfalteten Laubblättchen und feinen Würzelchen. Mit ihrem hohen Vitamingehalt eignen sie sich für Salate, Rohkost und kalte Gerichte. Und das Sprossengrün lässt sich wie Kräuter verwenden: für Salate, Suppen, Saucen und Smoothies.

Gekeimte Samen und Sprossen halten die nötige Energie und eine Fülle an Nährstoffen für die erste Wachstumsphase junger Pflanzen bereit. Ihr hoher Vitamin-, Mineral- und Ballaststoffgehalt macht sie zur idealen Zutat für eine abwechslungsreiche und vollwertige Küche.

Rezension & Interview: Basisch clean + green für mehr Balance und Wohlbefinden von Claudelle Deckert

Schauspielerin Claudelle Deckert ernährt sich basisch-vegan und hat Ende Februar ihr neues Buch Basisch clean + green für mehr Balance und Wohlbefinden (Werbung) herausgebracht. Vielen ist sie aus der RTL-Vorabendserie „Unter uns“ bekannt. Ideal ist eine Ernährung, die etwa zu zwei Dritteln aus basischen Lebensmitteln besteht wie beispielsweise Kartoffeln, Gemüse, dunkle Blattsalate, Obst und Trockenfrüchte.

Rezension: Die Küche der Achtsamkeit von Tainá Guedes

Die Küche der Achtsamkeit von Tainá Guedes hat das Ziel, gesundes Essen mit kreativer Küche und der Schonung von Ressourcen zu verbinden. Der Begriff „Mottainai“ kommt ursprünglich aus dem japanischen Buddhismus und bedeutet reduzieren, wiederverwenden und -verwerten aber gleichzeitig auch, Dankbarkeit zeigen: „Weil es so vielschichtig ist, habe ich mich entschlossen, dieses Buch über eine Küche der Achtsamkeit zu schreiben und darin von Mottainai zu erzählen und davon, wie ich dieses Prinzip beim Kochen und Essen umsetze,“ schreibt die Autorin in der Einleitung.

1978 wurde sie in São Paulo, Brasilien geboren, ihre Mutter ist Japanerin, ihr Vater ein brasilianischer Künstler. Sie wuchs in der kreativen Atmosphäre auf, die in den Kreisen der Kunstgalerie ihres Vaters und seiner Freunde herrschte. Hautnah musste sie die Industrialisierung und Zerstörung der Umwelt miterleben: „Ich habe gesehen, wie die indigene Bevölkerung in Reservate verbannt wurde und die Flächen, die sie vorher bewohnt hatte, gerodet wurden. Auch die Verschwendung von Lebensmitteln ist ihr ein Dorn im Auge: „Es hängt eng zusammen mit dem Nachdenken über die Natur, über den Boden, unser Verhältnis zu Lebensmitteln und generell über unser Verhältnis zur Erde und zu den Menschen, die dort leben.“ Mottainai schließe all das ein ließe sich in jedem Augenblick des Lebens anwenden: Beim Kochen, Einkaufen und Wegwerfen.

Gründung eines Restaurants in São Paulo

Mit 19 gründet sie mit einigen Leuten ein japanisches Restaurant, welches sie einige Jahre mitführt. Es ist sehr erfolgreich und expandiert schnell. Während dieser Zeit lässt sie sich SENAC, der Hochschule für Gastronomie, zur Köchin ausbilden – sie wollte so gut kochen können wie die Küchenchefs ihres Restaurants: „Essen ist etwas, das ständig präsent ist,“ in der Kultur, Geschichte, Philosophie, unseren Gefühlen. Es verbinde alle Aspekte des Lebens miteinander.

Rezension: Vegan Queens von Sophia Hoffmann

Sophia Hoffmann möchte „mehr Frauen dazu ermutigen, nicht nur privat am Herd zu stehen, sondern ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen – genau wie ich und meine Vegan Queens.“ Sophia ist vegane Köchin, Bloggerin und YouTube-Star. Im Buch gibt sie den Heldinnen einer neuen Food-Bewegung die Möglichkeit, sich zu zeigen und für andere Frauen ein Vorbild zu sein. Die Vegan Queens sind Unternehmerinnen, Köchinnen, Bäckerinnen und Erzeugerinnen in einer immer noch männlich dominierten Industrie, die genau wie Sophia ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben und Erfolgsrezepte verraten. Darunter sind beispielsweise Catharina Bernhardt vom Happenpappen in Hamburg-Eimsbüttel, Franziska Schauren und Elena Grimm von den TofuTussis oder Lisa Müller von Lab Kitchen und noch sieben weitere.

Game of Thrones Menü

Das Buch bietet neben den Geschichten der Vegan Queens 10 köstliche, vegane Menüs, inspiriert von den vielen Themen-Dinner-Abenden, die Sophia in den Jahren zwischen 2012 bis 2016 u.a. in Berlin, München, Wien und Hamburg gekocht hat. Von ‚David Bowie‘ über ‚Game Of Thrones‘, ‚Detox vs. Dessert‘, ‚Kräuterzeit‘, das ‚Weihnachtsmenü für die ganze Familie‘ bis hin zu einem romantischen Dinner ‚Ganz In Weiss‘. Die Menüs bieten Vorspeisen, Hauptgänge, Desserts, Kuchen, Drinks – immer raffiniert, einfach, bunt, verrückt und saisonal. Vegan ist eben doch etwas mehr als Gras und Steine 😉