Am 23. Februar 2017 startete ich meine vegan abnehmen-Challenge. Damals wog ich 89 Kilo und mein Lebendhöchstgewicht waren stolze 95,5 Kilo etwa 2012. Gerade las ich mir nochmal alle Beiträge über meine Abnahme durch und musste schmunzeln. Das alles ist für mich jetzt schon ganz normal geworden und ich lebe jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein. Ich nehme mich selber nicht mehr als adipös wahr und bin viel selbstbewusster geworden. Nur der Blick in ein Schaufenster, in dem man sich spiegelt, erinnert mich daran, dass ich eigentlich noch mindestens zehn Kilo abnehmen müsste.

vegan abnehmen
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Mein ganzer Alltag ist leichter geworden und ich bin viel glücklicher! Und ja, auch die Männer wagen wieder einen Blick zu mir, das tut echt gut! 😉

Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass es intuitiv richtig war, dass ich vor einem Jahr mit der Zählerei erstmal aufgehört habe und mein neues Gewicht genossen habe. Nicht nur meine Psyche musste erst lernen, mit der neuen Katrin zu leben, sondern auch mein Körper. Wie Nadja Hermann in ihrem Buch Fettlogik überwinden schreibt, braucht der Körper Zeit, sich nach einer Abnahme “umzubauen”. Bei ihr war es zum Beispiel so, dass der Brustkorb erst hervorstach, da vorher dort das gesammelte Fett den Platz eingenommen hat. Nach ein paar Monaten hat er sich wieder gesenkt und ihre Figur hatte sich dem neuen Gewicht angeglichen.

So habe ich das auch empfunden, zwar nicht so massiv wie bei ihr, aber ich habe deutlich gemerkt, dass sich etwas verändert hat.

Was man auch nicht vernachlässigen darf, ist die Tatsache, dass der Körper im Fett auch Giftstoffe speichert und diese bei der Abnahme freigesetzt werden. Nimmt man zu schnell ab, muss der Körper diese Giftstoffe auf einmal abbauen. Damit kann er schon mal überfordert werden. Viele Menschen nehmen dann irgendwelche Detoxprodukte für viel Geld, die aber nichts nützen, da die Giftstoffe nicht im Darm sind sondern im Blut. Da bringt auch der teure Detoxsmoothie mit Superfoods nichts 😉 Da muss man einfach durch und dem Körper Zeit lassen, das selbst zu erledigen. Unsere Organe entgiften uns schließlich 24 Stunden am Tag.

Somit ist es ratsam, wenn man viele Kilos abnehmen will, zwischendurch Pausen einzulegen. Auch psychologisch ist es nicht verkehrt, zu probieren, das neue Gewicht erstmal zu halten. Denn wenn man sein Endgewicht erreicht hat, muss man das ja auch können. Dann kann man dafür schon mal üben.

Was wiege ich jetzt?

Genau vor einem Jahr habe ich im Anfang Januar knapp 79 Kilo gewogen und genauso viel wiege ich jetzt auch. Ich war mal zwischendurch runter auf 77.5 Kilo und somit hatte ich insgesamt knapp 20 Kilo abgenommen. Aber man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen, für mich ist es ein schöner Erfolg, dass ich es geschafft habe, mein neues Gewicht über eine so lange Zeit zu halten.

Auf in Runde zwei!

Seit dem ersten Januar zähle ich wieder Kalorien und muss sagen, dass es ganz entspannt ist. Ich bin jetzt wieder hochmotiviert, wiege alles ab und trage es in die App ein. Ich habe mir im letzten Jahr alle Dinge gegönnt, auf die ich Lust hatte und habe es mit Sport oder einfach nicht essen ausgeglichen.

Zudem mache ich alle zwei Tage Sport, entweder auf dem Minitrampolin oder ich gehe spazieren und Schwimmen. Das alles macht mir jetzt sehr viel Spaß, weil ich viel fitter bin und meine Gelenke nicht mehr so unter dem hohen Gewicht leiden.

Diesmal gibt es aber kein Erbarmen, das wird jetzt bis zum bitteren Ende durchgezogen! 😀 In einem Jahr möchte ich endlich die 60 Kilo auf der Waage sehen! (Wie war das nochmal mit den Plänen und dem lieben Gott?)

Ich werde hier wieder regelmäßig über meine Erfolge und Misserfolge berichten!

Harte Fakten

Startgewicht am 23. Februar 2017: 89 Kilo (BMI 31.5)
Gewicht am 1. Januar 2018: 78,8 Kilo (BMI: 27.9)
Gewicht am 1. Januar 2019: 79 Kilo
Abnahme: 10 Kilo
Zielgewicht: 60 Kilo

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