Der mit Spannung erwartete vegane Dokumentarfilm Running for Good über Fiona Oakes ist wirklich sehenswert! Ab heute könnt ihr ihn bis einschließlich Sonntag, 14. Oktober kostenlos auf Vimeo anschauen! Der Film, unter der Regie von Keegan Kuhn und des Extremsportlers Rich Roll, erzählt die Geschichte der unglaublichen Athletin und Anwältin Fiona Oakes, einer Ultramarathonläuferin, die auch ein veganes Tierheim betreibt und seit über 40 Jahren vegan lebt. Keegan Kuhn hat auch die beiden bemerkenswerten Filme Cowspiracy und What the Health produziert. James Cromwell hatte hier ebenfalls seine Finger im Spiel, ihn kennen wir aus dem Film „Ein Schweinchen namens Babe“

1993 gründet sie den Lebenshof gemeinsam mit ihrem Partner Martin Morgan. Im Film wird gezeigt, wie sie von frühmorgens bis spät abends auf dem Hof in Essex, Großbritannien, arbeitet und die derzeit etwa 400 Tiere versorgt, darunter Pferde, Schweine, Schafe und Hunde. Anschließend spult sie in der Dämmerung noch ihre 100 Meilen die Woche ab, was etwa 160 Kilometern entspricht. Täglich läuft sie also einen Halbmarathon mit etwa 23 Kilometern. Fiona sammelt auf diese Weise Spenden für ihren Lebenshof, für das die Lebensmittelrechnung über 5000 Pfund pro Monat beträgt.

Fiona Oakes beim Marathon des Sables in der Sahara. Foto: Running for Good
Fiona Oakes beim Marathon des Sables in der Sahara. Foto: Running for Good

Schnellste Frau der Welt

Oakes ist die schnellste Frau der Welt, die auf allen sieben Kontinenten einen Marathon läuft. Sie hält drei Marathon-Weltrekorde und fünf Streckenrekorde – allesamt erreicht, nachdem sie bereits als Teenager eine Kniescheibe verloren hatte. „Im Alter von 14 Jahren sagten meine Ärzte mir und meiner Mutter, dass ich nie wieder richtig laufen darf“, sagte Oakes. Trotzdem wurde sie zum Ultramarathonläufer.

Running for Good zeigt Oakes, wie sie versucht, einen neuen Weltrekord im Langstreckenrennen aufzustellen. dafür nimmt sie am „härtesten Lauf der Welt“ teil, dem Marathon Des Sables, einem 250 Kilometer langen Rennen mitten durch die Wüste der Sahara. „Fiona ist eine wirklich bemerkenswerte Athletin und Mensch. Sie hat allen Widrigkeiten getrotzt, trotz einer schrecklichen Verletzung eine Weltrekordläuferin zu werden. Gleichzeitig ist sie aber auch eine der bescheidensten und selbstlosesten Menschen, die ich je getroffen habe“, sagte Elisabet Barnes, zweimalige Gewinnerin des Marathon Des Sables.

Fiona Oakes beim Marathon des Sables in der Sahara. Foto: Running for Good
Fiona Oakes beim Marathon des Sables in der Sahara. Foto: Running for Good

Dem Magazin Plant Based News erzählt sie: „Ich war so geehrt, dass ich gebeten wurde, diesen Film von Keegan zu machen, jemandem, vor dem ich so großen Respekt habe. Seine bemerkenswerten Fähigkeiten als Filmemacher haben einen so großen Einfluss darauf gehabt, die Schrecken und Folgen der Tierhaltung dem Mainstream und der breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Ich denke, Keegan hat eine erstaunliche Arbeit geleistet und es gibt keine Worte, die meine Dankbarkeit an alle Beteiligten zum Ausdruck bringen können. Alles, was ich sagen kann, ist ein Dankeschön an alle Beteiligten und für die Fans, die den Film sehen und unterstützen und die Botschaft, die ich durch meine Worte und Taten zu vermitteln versuche, aufnehmen.“

Mit der Überwindung ihrer eigenen Widrigkeiten wird Fionas wahrer Drang, unglaubliche Leistungen in Bezug auf Geschwindigkeit und menschliche Ausdauer zu erbringen, durch den tiefen Wunsch motiviert, das Bewusstsein für die Notlage der Tiere zu schärfen. Ihre Leistungen helfen bei der Finanzierung ihres Tierheims.

Schuhe für den Lebenshof

Der charakteristische Schuh von Fiona Oakes, der in Running For Good zu sehen ist, hat der renommierte Designer Will’s Vegan Shoes and Accessories Company of London angefertigt. Er ist der weltweit erste klimaneutrale, ethisch gefertigte, bewusst vegane Trailschuh für den Elite-Lauf.

30% von jedem verkauften ‚Oakes Cross Trainer‘ gehen direkt an den Lebenshof von Fiona!


Mehr Informationen

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