Reboot with Joe: Saftkur Tag 6

Ich hatte euch ja versprochen, dass ich euch über meine Erlebnisse und Erfahrungen mit meiner Saftkur berichten werde. Heute ist Tag 6 und es geht mir an sich ganz gut. Allerdings habe ich beschlossen, dass ich die Kur heute abbrechen und wieder normal essen und Kalorien zählen werde.

Wie ging es mir körperlich?

Ich hatte am ersten Tag, am Donnerstag, ziemliche Kopfschmerzen, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass ich den ganzen Tag vertieft war in die Arbeit am Blog für die DSGVO und IT und technische Arbeiten sind nicht so meine Welt, obwohl ich im Blog fast alles selbst mache. Wenn ich mich aber daran erinnert habe, dass ich mal wieder einen Saft trinken sollte, gingen die Kopfschmerzen fast wieder weg. Die restlichen Tage hielt es sich mit Hunger und Kopfschmerzen wirklich in Grenzen und es ging mir erstaunlich gut.

Ich war allerdings abends schon um 22 Uhr sehr müde und bin zum richtigen Frühschlafer geworden 😉 Normalerweise bin ich eher eine Nachteule und mache um 24 Uhr das Licht aus. Ich habe auch nicht mehr viel gelesen sondern einfach das Licht ausgemacht und schon war ich eingeschlafen.

Tagsüber war ich wach und habe einige Dinge in Angriff genommen, die schon lange auf der To-Do-Liste gestanden haben. Ich merkte auch, dass ich zum Beispiel keine große Lust auf Fernsehen gucken oder Sport hatte – ich brauchte einfach mehr Zeit für mich und saß häufig einfach auf dem Balkon und habe das schöne Wetter genossen. Für Sport fehlte mir auch einfach die Energie – da merkt man dann den Kalorienverzicht.

Warum breche ich ab?

Es gibt mehrere Gründe:

  • Ich habe in 5 Tagen schon drei Kilo abgenommen und habe ehrlich gesagt, etwas Angst, in so kurzer Zeit noch mehr abzunehmen. Normalerweise nahm ich etwa ein halbes Kilo pro Woche ab und damit kam mein Körper und mein Bindegewebe gut klar. Ich möchte auf keinen Fall irgendwelche Hautprobleme bekommen durch zu schnelles Abnehmen.
  • Mir fehlt die Energie und der Sport. Bei dem schönen Wetter möchte ich Radfahren, Wandern oder im Freibad schwimmen gehen und dafür brauche ich Energie 🙂
  • Wenn ich mir diese herrlichen Berge von Obst und Gemüse in meiner Küche angucke, bin ich ehrlich gesagt zu geizig und zu verfressen, diese in den Entsafter zu packen, den Saft zu trinken und den Trester weg zu schmeissen. Ich esse das Obst lieber und mache mir aus dem herrlichen Salat lieber einen schönen Salat! Außerdem will ich diese herrliche Spargel- und Erdbeerzeit nicht verpassen.

Heute morgen gab es einen leckeren Smoothie mit Sojamilch und Pfirsichen. Köstlich, vor allem wenn man tagelang nur Säfte getrunken hat. Ich werde die Säfte, die ich noch im Kühlschrank habe, im Laufe des Tages austrinken und mir dann abends was Leckeres kochen.

Vielleicht mache ich im August nochmal für fünf Tage eine Saftkur. Ich weiß ja jetzt, dass es nicht so schlimm ist, wie ich dachte. Allerdings werde ich mir dafür beim nächsten mal Urlaub nehmen, um bewusst Zeit für mich zu haben.


Reboot with Joe: Meine 30 Tage Saftkur!

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