Faire Handarbeit in Thailand: Kulturbeutel & Portemonnaies aus Teakblättern von ECOMONKEY

Kulturbeutel von ECOMONKEYDie Teakblätter für das vegane Leder von ECOMONKEY stammen aus den üppigen Wäldern im Norden von Thailand. Das sogenannte Blattleder ist zu 100% vegan und es werden keinerlei tierische Materialien eingesetzt. Auch die Bäume werden nicht gefällt, da nur die Blätter verwendet werden. Ein Großteil der Blätter wird vom Boden aufgesammelt, ein kleiner Teil nachhaltig geerntet. Dadurch ist Blattleder sehr viel umweltfreundlicher als herkömmliches Leder, aber auch als veganes Leder auf Basis von Kunststoff. Diese enthalten oft gefährliche Weichmacher wie beispielsweise BPA (Bisphenol A).

ECOMONKEY versucht, den Plastikanteil in ihren Produkten auf ein Minimum zu reduzieren. Daher bestehen ihre Produkte zu 95 Prozent aus nachhaltigen Rohstoffen, die in aufwendiger Handarbeit gefertigt werden.

Mitarbeiter bekommen Mindestlohn

Logo ECOMONKEYIn Thailand gibt es einen staatlich geregelten Mindestlohn und die Produktion erfolgt zu fairen Bedingungen, davon hat sich Firmengründer Dominik Ricken persönlich überzeugt. Ein Großteil der Arbeit findet an der frischen Luft statt. Vor ein paar Jahren gründete er ECOMONKEY, um nachhaltige und vegane Produkte anbieten zu können. Aus Blattleder bietet er momentan Kulturbeutel*, Portemonnaies* und einen Notizbuchumschlag* an. Ebenfalls zum Sortiment gehören eine Bambus Zahnbürste* und Haarbürste*.

Zum Testen bekam ich den Kulturbeutel zugeschickt. In den Kulturbeutel passen alle meine Kosmetikartikel ohne Probleme rein. Da ich mich gleich in das Material und das Aussehen des Blattleders verliebte, leistete ich mir für etwa 25 Euro ein Portemonnaie in grün. Das Portemonnaie hat eine Besonderheit: Es hat kein Fach für Münzgeld, was ich für einen großen Vorteil halte, da es so ganz flach ist und zum Beispiel auch in einen kleinen Hüftbeutel passt. Ich verwende jetzt ein kleines Täschchen für Münzgeld, welches ich zum Testen zugeschickt bekam. Dieses ist in Kürze bei Amazon erhältlich. Nach einer kleinen Umgewöhnung finde ich diese Trennung mittlerweile sehr praktisch.

Die ebenfalls mitgeschickte Zahnbürste werde ich erst mal aufheben, da ich noch eine elektrische Zahnbürste verwende. Vielleicht nehme ich sie mit auf Reisen, da sie leicht und klein ist und nicht viel Platz im Kulturbeutel braucht.

Ein Teil der Einnahmen spendet ECOMONKEY für wohltätige Zwecke. Auf diese Weise kann er direkt einen Beitrag zum Erhalt der Natur leisten. Seit etwa fünf Jahren lebt Dominik aus gesundheitlichen Gründen größtenteils rein pflanzlich. Vegan ist für ihn die Antwort auf die Umweltprobleme der heutigen Zeit. Auf seinem Blog veganisstgrün.de findet ihr leckere Rezepte und Beiträge zu den Themen Nachhaltigkeit, Zero Waste uvm.

Langlebig und wasserabweisend

Das Blattleder für die Kulturbeutel und Portemonnaies entsteht in fünf Schritten. Erst werden die Blätter entweder vom Waldboden aufgesammelt oder geerntet. Anschließend werden sie eingefärbt und an der frischen Luft getrocknet. Danach wird das Blattleder mit 100% Baumwolle vernäht, was für eine weiche Struktur im Inneren der Produkte sorgt.

Die Oberfläche der Blätter wird nun mit einer sehr feinen und dünnen Laminierung überzogen. Diese ist wasserabweisend und sorgt für eine hohe Stabilität und Langlebigkeit des Endproduktes. Um komplett auf Kunststoff verzichten zu können, suchen sie derzeit noch nach umweltfreundlicheren Alternativen. Das Grundmaterial ist nun fertig und kann in die unterschiedlichsten Dinge wie Kulturbeutel weiterverarbeitet werden.

Blattleder ist deutlich umweltfreundlicher und nachhaltiger als andere Lederimitate und enthält nur sehr geringe Mengen an Kunststoff. In asiatischen Ländern wird bei der Herstellung von Leder und Kunstleder die Umwelt stark verschmutzt. Blattleder ist langlebig, wasserabweisend und für Jahrzehnte haltbar. Außerdem sieht es einfach toll aus.

Bäume pflanzen mit Plant-for-the-Planet

Mit dem Kauf der Produkte von ECOMONKEY werden innovative und nachhaltige Unternehmen in asiatischen Ländern unterstützt. Wie oben bereits beschrieben, verschmutzen in diesen Ländern viele Unternehmen bei der Produktion von Leder und Kunstleder die Umwelt auf dramatische Weise. Umso wichtiger ist es, umweltfreundliche Unternehmen zu unterstützen. Nur auf diese Weise kann ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden.

Als offizieller Unterstützer von Plant-for-the-Planet haben sie sich dazu verpflichtet, einen Teil der Erlöse zu spenden. Von diesem Geld werden überall auf der Welt neue Bäume gepflanzt. Gleichzeitig werden Kinder weltweit als Klimabotschafter ausgebildet, damit sie ihr Wissen an andere Kinder weitergeben können und auf diese Weise für das wichtige Thema Klimaschutz sensibilisieren.

Die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet wurde im Januar 2007 ins Leben gerufen. Der damals neunährige Felix Finkbeiner forderte am Ende eines Schulreferats über die Klimakrise seine Mitschüler auf: „Lasst uns in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen!“ Ziel der Kinder- und Jugendinitiative ist mittlerweile, bis zum Jahr 2020 weltweit 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von ECOMONKEY.

*So gekennzeichnete Links sind Affiliate Links, das heißt ich bekomme eine kleine Provision beim Kauf der Produkte.

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