Vegan abnehmen: Lieblingsklamotten ade!

Während einer Lebensphase in der man versucht, seine vegan abnehmen-Challenge durch zu ziehen, bleibt es nicht aus, dass man nicht nur Fett hinter sich lässt, sondern auch jede Menge alte Gewohnheiten und natürlich zu groß gewordene Kleidung!

In den letzten Jahren habe ich mir fast nie neue Klamotten gekauft, da ich mir immer wieder gesagt habe, dass ich ja demnächst abnehmen werde und mir die Sachen dann ja eh nicht mehr passen. Manchmal habe ich mir trotzdem Sachen gekauft, die mir viel zu klein waren, für bessere Zeiten. Dieser Zustand war sehr unbefriedigend, da man irgendwie immer die gleichen alten Sachen getragen hat. Ich war natürlich auch mit meinem Anblick im Spiegel sehr unglücklich.

Die schöne Hose passt endlich!

Doch wie ist es, wenn die Klamotten, in die man nie gepasst hat, jetzt plötzlich passen beziehungsweise schon bald viel zu groß sind? So komisch es klingt, ich bin ein bisschen traurig darüber. Es ist vollkommen irrational, da ich ja erfolgreich abnehme und das mein eigentliches Ziel ist. Aber wenn man endlich die alten Klamotten zum Second Hand Shop gebracht hat und nun komplett in neuer Kleidung rum läuft, ist das ein sehr schönes Gefühl und man hängt sein Herz an die Hose, für die man so viel abnehmen musste, damit sie endlich passt!

Wenn ich unterwegs bin und etwas Schönes sehe, denk ich mir: „Nein, du kaufst dir jetzt die Hose oder den Pullover nicht, der ist dir eh bald wieder zu groß!“

Alte Klamotten passen wieder

Ob ihr es mir glaubt oder nicht, ich habe sogar noch meine alten Levi’s Jeans aus der Zeit, als ich Abitur gemacht habe, 1996! Allerdings gefallen die mir nicht mehr, denn erstens bin ich jetzt 20 Jahre älter und die Mode ist derzeit auch eine gänzlich andere. Außerdem ist so ein bisschen Elasthan wirklich eine große Weiterentwicklung für die Bequemlichkeit einer Hose. 😉

Kurz und gut, ich bin derzeit nur noch am Aussortieren. Neben meinem Kleiderschrank steht immer eine Ikea-Tüte, die ich, wenn sie voll ist, zu einem Second Hand Shop des DRK bringe. Die verkaufen die Sachen und spenden das Geld für soziale Einrichtungen. Von meinen Wollpullovern habe ich auch schon einige aussortiert, da ich sie inzwischen ziemlich kratzig finde. Ich trage ja ansonsten nur noch Pullover aus Kunstfasergemisch, die schön weich sind.

Ab und an gönne ich mir bei C&A oder H&M einen oder zwei Pullover oder eine Hose, denn irgendwas muss ich ja anziehen. Aber ich wähle dann die Günstigsten und versuche sie so auszuwählen, dass sie auch noch passen, wenn ich abgenommen habe. Cardigans sind zum Beispiel sehr praktisch, da man sie ja um sich wickelt.

Halbzeit

Insgesamt habe ich schon 18 Kilo abgenommen, wenn man von meinem Lebendhöchstgewicht von 95,5 ausgeht 🙂 Noch 8,5 Kilo und ich habe wieder einen BMI im Normalbereich. Bis zu meinem Zielgewicht sind es noch 17,5 Kilo, also habe ich jetzt Halbzeit.

Harte Fakten

Startgewicht am 23. Februar: 89 Kilo (BMI 31.5)
Gewicht am 2. Oktober: 77.5 (BMI: 27.5)
Abnahme: 11,5 Kilo
Zielgewicht: 60 Kilo

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Katrin Luber

Online-Redakteurin & Social Media Managerin bei Ist das vegan oder kann das weg?
Ich bin Katrin Luber, lebe seit Oktober 2014 vegan und startete diesen Blog im September 2015. Leser finden hier nützliche Informationen rund um das vegane Leben direkt aus der Praxis. Mein Anspruch ist es, aufzuklären und zu überzeugen, ohne erhobenen Zeigefinger. Ich wünsche vor allem viel Spaß beim Lesen 😉
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