Vegan abnehmen: Bewegung lieber nicht einrechnen!

Vegan abnehmenSeit dem letzten Beitrag über meine persönliche vegan abnehmen-Challenge sind sieben Wochen vergangen. In der Theorie hätte ich seitdem sieben Kilo abnehmen müssen – aber leider liegen Theorie und Praxis meist weit voneinander entfernt. Die Wahrheit ist, dass ich es gerade einmal von 84 auf 82,5 Kilo geschafft habe.

Woran liegt das?

Erstens bin ich auch nur ein Mensch und in diesen sieben Wochen war ich eine Woche in Berlin bei meinen Eltern und habe es mir dort gut gehen lassen. Ostern waren wir in einem sehr schicken veganen Restaurant zum Osterbrunch und auch sonst habe ich meinen Urlaub genossen. Ich habe in einer Woche ein Kilo zugenommen, was ich aber dann eine Woche später auch schon wieder ausgebügelt hatte.

Nicht von den Sportkalorien verführen lassen!

Regelmäßige Leser meines Blogs wissen auch, dass ich mir vom 1. Mai bis heute eine kleine Auszeit vom Bloggen genommen und meine Wohnung ausgemistet habe. Jeden Tag vier bis fünf Stunden ausmisten, putzen, räumen und Staub schlucken – da verbrennt man doch ohne Ende Kalorien!!

Ja, das habe ich auch gedacht! Und meine fddb-App hat mir abends angezeigt, dass ich noch 1500 Kilokalorien übrig habe, nachdem ich die Aktivitäten eingetragen hatte. Es ist quasi wie ein Pakt mit dem Teufel, denn trotz irrsinnigem Muskelkater nimmt man nichts ab, wenn man sich davon verführen lässt.

Ich habe noch ein bißchen recherchiert und möchte anhand einer 30minütigen Joggingrunde mit 15km/h aufzeigen, dass die Kalorienangaben einzelner Seiten im Internet von der Angabe in meiner fddb-App abweichen. Dort werden mir für 30 Minuten 650 Kilokalorien angezeigt, ein Artikel in der Apotheken Umschau von 2001 stützt sich auf Daten von der Universität Leipzig und gibt nur 386 an. Fitforfun gibt 525 Kalorien an. Ihr seht also, die Unterschiede sind gravierend. Selbst bei so profanen Dingen wie eine halbe Stunde Betten machen sind es bei den Leipzigern 123 Kilokalorien und bei fddb 71.

Erst als ich mich nach einer Woche erwartungsvoll auf die Waage stellte und feststellen musste, dass ich zugenommen hatte, aß ich wieder wesentlich weniger, zählte aber keine Kalorien. Es kann auch gut sein, dass ich Muskeln bekommen habe, auf jeden Fall merke ich, dass die Beine wesentlich muskulöser sind als vor ein paar Wochen. Zudem habe ich wieder mit Yoga angefangen.

Im Zuge des Ausmistens habe ich übrigens schon sehr viel Kleidung ausgemistet, die mir inzwischen viel zu groß ist. Was auch dafür spricht, dass ich schon an Umfang abgenommen habe. Ich bleibe weiter am Ball und freue mich schon sehr auf den Augenblick, wenn auf der Waage statt der Acht eine Sieben vorne steht 😉

Harte Fakten

Startgewicht am 23. Februar: 89 Kilo
Gewicht am 22. Mai: 82,5 Kilo
Abnahme:  6,5 Kilo
Zielgewicht: 60 Kilo


Mehr Informationen

Vegan abnehmen – meine persönliche Challenge

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Katrin Luber

Online-Redakteurin & Social Media Managerin bei Ist das vegan oder kann das weg?
Ich bin Katrin Luber, lebe seit Oktober 2014 vegan und startete diesen Blog im September 2015. Leser finden hier nützliche Informationen rund um das vegane Leben direkt aus der Praxis. Mein Anspruch ist es, aufzuklären und zu überzeugen, ohne erhobenen Zeigefinger. Ich wünsche vor allem viel Spaß beim Lesen 😉
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