Herzhafte vegane Pfannkuchen mit Zwiebeln, schwarzen Bohnen und Räuchertofu

Da ich schon seit Mitte Dezember versuche, auf Getreide zu verzichten, gibt es bei uns statt Brot häufiger herzhafte vegane Pfannkuchen und Muffins, allerdings aus Emmermehl und öfter auch Erbsenmehl. Einkorn, Dinkel und Emmer sind die bespelzten Formen des Weizens, stammen aber nicht direkt voneinander ab. In der Steinzeit dienten sie den Menschen als Hauptnahrungsmittel, lange bevor es die kultivierten Formen des Nacktweizens gab.

Die alten Ägypter brauten aus Emmer sogar schon Bier. Ähren von Dinkel, Emmer und Einkorn bringen nur geringe Erträge und müssen nach dem Dreschen noch entspelzt werden. Leider gehen dabei Bestandteile des Korns verloren, wobei die Spelz das Korn vor Schadstoffen aus der Luft und anderen Umwelteinflüssen schützt. Die Pflanzen sind sehr robust und widerstehen vielen Krankheitserregern, was den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel erleichtert. Das Urgetreide stellt geringe Nährstoffansprüche an den Boden und eignet sich daher ideal als extensive Kulturpflanze im ökologischen Landbau und wächst sogar auf Böden, auf denen der Anbau von Weizen nicht mehr möglich ist.

Grüne Erbsen Mehl wird aus geschälten Grünen Erbsen hergestellt und hat eine tolle hellgrüne Farbe. Ich verwende es gerne für herzhafte Gerichte.

Rezept für 10 bis 12 kleine Pfannkuchen

100g Emmermehl
100g Grüne Erbsen Mehl
1 TL Gemüsebrühe
2 TL Backpulver
1 Päckchen Räuchertofu
2 Zwiebeln
3-4 Zehen Knoblauch
Pfeffer aus der Mühle
Salz
1 Dose Schwarze Bohnen
220 ml Sojamilch

Veganes Tzatziki

1 Packung Sojajoghurt ohne Zucker
1 Salatgurke
2 Zehen Knoblauch
Pfeffer aus der Mühle
Salz

Das Mehl abwiegen und mit dem Backpulver, Salz, Pfeffer und der Gemüsebrühe vermischen. Sojamilch abwiegen und mit den übrigen Zutaten mit dem Schneebesen verrühren. Schwarze Bohnen abspülen und abtropfen lassen. Zwiebeln, Knoblauch und Räuchertofu kleinhacken und in einer Pfanne gut anbraten. Etwas abkühlen lassen und in die Schüssel mit dem Teig schütten. Bohnen hinzufügen. Alles mit einem Esslöffel verrühren.

Nun Öl in einer Pfanne erhitzen und löffelweise den Teig in der Pfanne verteilen, so dass kleine Pfannkuchen entstehen. Von beiden Seiten einige Minuten braten.

Für das Tzatziki eine Salatgurke schälen, vierteln, die Kerne der Länge nach abschneiden und naschen 😉 Die Gurke mit einer Reibe raspeln, ob grob oder fein bleibt euch überlassen. Knoblauch am besten mit einer Presse fein zerkleinern, mit der Gurke in den Joghurt kippen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Pfannkuchen anrichten. Guten Appetit 😉

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Katrin Luber

Online-Redakteurin & Social Media Managerin bei Ist das vegan oder kann das weg?
Ich bin Katrin Luber, lebe seit Oktober 2014 vegan und startete diesen Blog im September 2015. Leser finden hier nützliche Informationen rund um das vegane Leben direkt aus der Praxis. Mein Anspruch ist es, aufzuklären und zu überzeugen, ohne erhobenen Zeigefinger. Ich wünsche vor allem viel Spaß beim Lesen 😉
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