Veganes Chili à la Katrin – sojafrei!

veganes Chili sojafrei

Seit ich vegan lebe, esse ich am liebsten nur noch mein eigenes veganes Chili – ohne Fleischersatz, einfach nur mit Mais und Kidneybohnen. Irgendwie schmecken mir diese Ersatzprodukte immer weniger, da ich auch keinen Appetit mehr auf Fleisch habe. Wenn ihr das Rezept ausprobiert habt, wird es euch wahrscheinlich genauso gehen 😉

Wusstet ihr schon, dass die Kombination von Mais und Kidneybohnen es ermöglicht, dem Körper alle acht essenziellen Aminosäuren bereitzustellen? Diese sind Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Mais und Kidneybohnen ergänzen sich hervorragend denn diejenigen die in dem einen fehlen sind in dem anderen enthalten. Genauso ist es bei Hülsenfrüchten mit vielen Getreidearten wie Reis. Schließlich ernähren sich täglich weltweit Millionen von Menschen von dieser Kombination.

Gewürze anrösten für ein volles Aroma

Das Wichtigste vorab: Damit die Gewürze ihr Aroma auch entfalten können, müssen sie richtig geröstet werden. Das bedeutet, dass – und das gilt für alle Rezepte mit Curry – ihr sie beispielsweise mit dem frischen Ingwer und Knoblauch sowie den Zwiebeln anbraten müsst. Nur so kann das Pulver sein Aroma an die Tomatensauce abgeben. Nach einigem experimentieren bin ich dazu übergegangen, die Sauce in meiner tollen neuen beschichteten Pfanne zu machen. Hier klebt nichts am Topfboden fest und die Zwiebeln und der Knoblauch lassen sich wie auf einem Grill mit wenig Fett richtig anbraten. Zudem ist die Fläche größer und das Reduzieren der Sauce geht einfacher. Übrig bleibt eine köstliche aromatische Chilisauce, nach der sich alle die Finger lecken 😉 (Ist natürlich für größere Portionen eher nicht so geeignet).

Zutaten für 1-2 Personen

1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
Frische Tomaten im Sommer, im Winter 1 Dose Pizzatomaten
2-3 Zehen Knoblauch
2-3 cm frischer Ingwer
1 Zwiebel
1,5 TL Currypulver oder selbstgemischtes
1 TL getrockneten Koriander oder 1 Bund frischen
1 TL Kreuzkümmel
Chili nach Bedarf frisch oder gemahlen
Salz
1 EL Rapsöl
1 Kaffeebecher Reis

Wie oben bereits beschrieben, Ingwer, Knoblauch und Zwiebel klein schneiden und in der Pfanne in dem Öl anbraten. Die Tomaten raufkippen und auf kleiner Flamme etwa 20 Minuten köcheln lassen. Macht man die Sauce im Topf, kann man sie ruhig eine Stunde richtig durchköcheln lassen. Mais und Kidneybohnen im Sieb unter fließendem Wasser abwaschen und abtropfen lassen. Wenn die Sauce eurer Meinung nach genug gekocht hat, die Zutaten in die Pfanne geben, kurz mitkochen lassen, bis sie warm sind und es sich schmecken lassen.

Wollt ihr noch Reis dazu essen, dann etwa einen normalen Kaffeebecher voll in den Topf kippen und die gleiche Menge Wasser dazugeben. Wer will, kann den Reis vorher noch waschen. Dann aufkochen lassen, umrühren, die Platte ausstellen und den Reis quellen lassen. Nach etwa 10 bis 15 Minuten den Deckel abnehmen, umrühren und den Dampf entweichen lassen. Perfekter Reis ist fertig. 🙂 

Guten Appetit!

Folge mir

Katrin Luber

Online-Redakteurin & Social Media Managerin bei Ist das vegan oder kann das weg?
Ich bin Katrin Luber, lebe seit Oktober 2014 vegan und startete diesen Blog im September 2015. Leser finden hier nützliche Informationen rund um das vegane Leben direkt aus der Praxis. Mein Anspruch ist es, aufzuklären und zu überzeugen, ohne erhobenen Zeigefinger. Ich wünsche vor allem viel Spaß beim Lesen 😉
Folge mir

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.