Lovechock – rohvegane Verführung aus purer Kakaobohne!

Laura mit einer offenen Kakaofrucht. Foto: LOVECHOC
Laura mit einer offenen Kakaofrucht. Foto: Lovechock

An einem eiskalten, windigen Wintertag im Jahr 1959 kommt Vianne Rocher, gespielt von Juliette Binoche, mit ihrer Tochter Anouk im dem französischen Ort Lansquenet-sous-Tannes zwischen Toulouse und Bordeaux an. Sie zieht mit dem Wind von Ort zu Ort und lässt sich von ihrer verstorbenen Mutter Chiza leiten, die als Nomadin in Mexiko lebte und ihrer Tochter die Geheimnisse der Schokoladenzubereitung anvertraute.

Ihr Vater, ein Apotheker, reiste im Frühjahr 1927 mit der pharmazeutischen Gesellschaft während einer Forschungsreise nach Mittelamerika. Dort bekam er zum ersten Mal naturbelassenen Kakao mit einer Prise Chilipfeffer zu trinken, dasselbe Getränk also, wie es die alten Maya bei ihren heiligen Zeremonien zu sich nahmen. Dort lernte er Chiza kennen und lieben. Von ihrer Mutter erbte Vianne Rocher den Drang, mit den uralten Kakaorezepten von Ort zu Ort zu ziehen.

Laura küsst eine Kakaofrucht. Foto: Lovechock
Laura küsst eine Kakaofrucht. Foto: Lovechock

Chocolat ist eine pure schokoladige Verführung auf der Kinoleinwand – der Film zeigt, welche Magie in Kakao steckt. Schließlich verführt Vianne Rocher die Bewohner des Dorfes nach und nach, sogar der konservative Bürgermeister verfällt ihm und erlebt einen Rausch im Schaufenster des kleinen Ladens.

Auch die Gründerin des kleinen Schokoladenunternehmens Lovechock, Laura de Nooijer, wurde auf einer Reise durch Mexiko und Brasilien inspiriert vom ursprünglichen Charakter der einheimischen Pflanzen. Schon vor der Reise beschäftigte sie sich intensiv mit der Rohkosternährung, also nicht erhitzte, pflanzliche Nahrung, und deren purer Lebenskraft. Während der Reise entdeckte sie die magische Liebeskraft des Rohkakaos – Wissen, welches die Mayas schon lange pflegten und anwendeten. Nach der Rückkehr in die Niederlande, begann Laura 2007 mit der Zubereitung von Rohkostschokolade. Ihre Freunde waren die ersten Kunden … und Lovechock war geboren!

Quelle von Antioxidantien und „Liebesstoffen“

logoLovechock ist eine kleine Manufaktur nahe Amsterdam, die diese außergewöhnliche Schokolade in reiner Bioqualität mit erlesenen Zutaten in einem speziellen, schonenden Produktionsverfahren in Handarbeit herstellt. Getreu dem Motto von Lovechock – happiness inside – behält die Schokolade all die guten Eigenschaften der Kakaobohnen auch nach der Herstellung. Normalerweise wird Kakao bei hohen Temperaturen von bis zu 160 Grad Celsius geröstet und gemahlen, wodurch der Kakao viele seiner wertvollen Inhaltsstoffe verliert.

Bei Lovechock bleibt die Temperatur während der gesamten Verarbeitungszeit von der Bohne bis zum Endprodukt unter 49 Grad Celsius. Kakao ist ursprünglich leicht herb und dieser Geschmack sowie seine kostbaren Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Jede Menge Antioxidantien und sogenannte „Liebesstoffe“ sind verantwortlich für die magische Wirkung von Schokolade: Sie erzeugen ein entspanntes Körpergefühl und eine fröhliche, verliebte Stimmung. Anandamid, Phenylethylamin und Tryptophan sorgen für Glücksgefühle und Heiterkeit. Anandamid wird vom Körper bei sportlicher Betätigung freigesetzt und erzeugt das euphorische „Läuferhoch“; Tryptophan macht von Natur aus fröhlich und Phenylethylamine sorgen für Entspannung und heben den Gemütszustand.

Beste Bio-Zutaten, Edelkakao, fair produziert

Kakaobohnen Foto: LOVECHOC
Kakaobohnen Foto: Lovechock

Lovechock verwendet nur Kakaobohnen der Edelkakaosorte ‚Arriba Nacionale’ aus Ecuador, der von biodynamischen Kleinbauern kultiviert wird. Das Unternehmen kauft den Kakao direkt von Kooperativen, die mit den Kleinbauern in Kontakt stehen und bezahlt 50 Prozent mehr als der Weltmarktpreis. So werden eine faire Bezahlung und gute Behandlung der Landwirte gewährleistet. Die Produkte selbst werden mit Liebe in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung im niederländischen Leiden handgefertigt.

Der herbe Geschmack der Kakaobohnen wird ergänzt durch Gula Java, einem getrockneten Kokosblütennektar aus Java. Dieser enthält viele Antioxidantien und Mineralstoffe und hat darüber hinaus einen niedrigen glykämischen Index, was den Blutzucker stabil hält. Früchte und Gewürze geben den einzelnen Produkten ihre Würze: Bourbonvanille, Zimt, Lucuma, Maca, Goji-, Inka- und Maulbeeren sowie Quinoa. Alle Lovechock Produkte sind vegan und milch-, soja- und glutenfrei.

Die Verpackung ist zu 100 Prozent umweltfreundlich: Die Außenverpackung besteht aus PEFC Karton und die durchsichtige Verpackungsfolie ist kompostierbar.

Wie schmeckt sie wirklich?

Foto: Lovechock

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als das Paket mit all den Köstlichkeiten bei mir ankam. Prall gefüllt mit Lovechock Bars, also Riegel, dann 2 verschiedene Sorten Rocks und drei Tafeln Schokolade. Vorrat für die nächsten Wochen! Denn selbst ich als gemäßigter Schokoholic kann von dieser Schokolade nicht zu viel auf einmal essen. Sie macht wirklich satt und das Bedürfnis ist sehr schnell befriedigt – vermutlich liegt es daran, dass kein Zucker den Insulinspiegel in die Höhe treibt. Man hat also sehr lange etwas von diesen Köstlichkeiten. 🙂

In den Bars steckt eine magische Kombination aus roher Schokolade sowie Nüssen und Früchten, die glücklich macht: Pur mit Kakaonibs (Kakaobohnensplitter), süßlich-knusprig mit Mandeln und Feigen, fruchtig-aromatisch mit Gojibeeren und Orange, mild-süßlich mit Maulbeere und Vanille, tropisch-fruchtig mit Ananas und Inkabeere, feurig-fruchtig mit Kirschen und Chili oder mit Pecannüssen und Maca. Sie schmecken alle sehr unterschiedlich – meine Lieblingssorte ist die pure mit Kakaonibs!

Die Rocks sind verpackt in fröhlich-bunten Schachteln. Früchte und Nüsse sind mit roher Schokolade überzogen und mit einem Hauch des Superkrauts Reishi verfeinert, welches in China schon seit Tausenden von Jahren wegen seiner heilsamen Wirkung auf Körper und Geist bekannt ist. Die Rocks sind in den Sorten Maulbeere/Hanfsaat, Mandel/Zimt und Rosine/Kokosnuss erhältlich. Ich mochte Mandel und Zimt am liebsten – vermutlich ist mein Gaumen an diese Kombination gewöhnt.

Schokoladentafeln Foto: LOVECHOC
Schokoladentafeln Foto: Lovechock

Die Schokoladentafeln sind verpackt in wunderbar gezeichneten Pappschachteln, welche stark an die Inka erinnern. Es gibt die Sorten Kakaonibs & Meersalz, Blaubeere & Hanfsaat sowie Mandel & Baobab. Alle drei haben etwa 85 % Kakao und sind nicht vorgestanzt in Stückchen sondern mit einem wunderschönen Muster veredelt. Knusprige Kakaonibs, pikantes Meersalz und süße Datteln sind reich an Vitaminen und essenziellen Fettsäuren. Keltisches Meersalz enthält alle 82 Spurenminerale, die der Körper für eine optimale Gesundheit benötigt.

Blaubeere & Hanfsaat verbindet die Nussigkeit von Hanfsaat mit den fruchtigen Blaubeeren. Hanfsaat enthält ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren und erhöht das Level des Glückshormons Serotonin. Blaubeeren stecken voller Antioxidantien, den Vitaminen K und C sowie dem Mineral Mangan, was dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Bei Mandel & Baobab profitiert der Genießer von Eiweißen, Ballaststoffen und Mineralien sowie dem Vitamin E. Die Baobabfrucht enthält fast 10 Mal so viel Vitamin C wie Orangen und sorgt für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel.

Lovechock Schokolade ist sowohl in Biomärkten und Reformhäusern als auch ausgewählten Onlineshops erhältlich.


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Katrin Luber

Online-Redakteurin & Social Media Managerin bei Ist das vegan oder kann das weg?
Ich bin Katrin Luber, lebe seit Oktober 2014 vegan und startete diesen Blog im September 2015. Leser finden hier nützliche Informationen rund um das vegane Leben direkt aus der Praxis. Mein Anspruch ist es, aufzuklären und zu überzeugen, ohne erhobenen Zeigefinger. Ich wünsche vor allem viel Spaß beim Lesen 😉
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