Rezension: Die Lupinen – das Eiweißwunder der Veganer von Jörg Rinne

Die Lupinen

Christine Beerlandt beschreibt die Lupinen – Das Eiweißwunder der Veganer mit folgenden Worten: „Lupine schöpft alles Schöne aus dem Leben, so viel wie nur möglich, bis zu den untersten Bodenschichten. Sie ist schalkhaft und mag es, sich sorgsam zu verhalten, sogar Blumen und Pflanzen würde sie mit ihrer Gießkanne mit Wasser versehen, voller Hingabe.“

Lupine ist eine echte Krankenschwester – schon im Mittelalter heilte sie mit einem Umschlag mit in Essig vermischtem Lupinenmehl Gelenkbeschwerden oder in Honig eingerührt blaue Flecken. Sie sorge sogar für eine schöne Haut, schrieb Leonhart Fuchs bereits 1542 in seinem Kräuterbuch.

Leider geriet die Lupine durch die Industrialisierung in Vergessenheit. Von ihrer unglaublichen Kraft erzählt Christine Beerlandt in ihrem Buch über die psychologische Symbolsprache der Natur, welches Jörg Rinne in seinem kleinen aber feinen Buch zitiert.

Viele kennen die Lupine nur als Staude, die in verschiedenen Tönen im Frühsommer blüht. Gärtner schätzen ihre Eigenschaften der Gründüngung, da ihre Wurzeln den Boden auflockern und ihn mit Stickstoff anreichern.

Lupinen sind ohne Gentechnik gezüchtet worden

Jörg Rinne zeigt auf etwas mehr als 100 Seiten, was noch alles in der Heilpflanze steckt. In 14 Kapiteln erläutert er, warum die Lupine eine Antwort auf viele drängenden Fragen der Versorgung von bald 10 Milliarden Menschen sein kann. So liegt ihr Eiweißgehalt beispielsweise zwischen 36 und 48 Prozent, sie enthält kein Gluten und keine Stärke.

Die Lupine hat den Vorteil, dass sie durch konventionelle Züchtung für den industriellen Anbau und den menschlichen Verzehr optimiert wurde, dabei also keine Gentechnik zum Einsatz kam. Weiterhin kann sie in Deutschland auf den nährstoffarmen Böden von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg angepflanzt werden. Auch ist sie als Viehfutter eine Alternative zu Soja. Rinne richtet sich mit seinem Werk an die immer größer werdende Zahl von Menschen, die sich zwar vegan ernähren aber kein Soja essen möchten.

Welche Nährstoffe birgt die Wunderpflanze? Rinne nennt in jeweils einem Kapitel von Aminosäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen über die sekundären Pflanzenstoffe bis hin zu den gesunden Fetten und Vitaminen alle Vorteile. Auch den eventuell vorhandenen Allergien gegen die Lupine widmet er ein Kapitel.

Lesen macht Hunger – auf Rossdorfer Geschnetzeltes, Bratlinge aus Lupinensamen oder einen erfrischenden Ananas-Erdbeer-Shake mit Lupinen-Eiweißpulver. Rezepte stehen im Heft und werden ausprobiert, sobald die Lieferung aus dem Onlineshop eingetroffen ist!

„Lupine ist eine echte Lebensgenießerin und leckt jetzt noch den letzten Rest von ihrem Löffel. Ihr Gehirn gibt eine ganze Menge Glücksenergie ab. ‚Kommst du? Willst du ein Spiel mit mir spielen? Mit dem Ball oder dem Golfschläger?‘, ruft sie ihren ebenfalls ordentlich gekleideten Freunden zu.“ (Christine Beerlandt)

Über den Autor

Jörg Rinne, geboren 1968 in Darmstadt, verdient seine Brötchen neben Vorträgen und Informationsveranstaltungen über Zusammenhänge von Ernährung und Gesundheit mit der Dunkelfeld-Blutdiagnostik. Dies ist eine qualitative Beurteilung des lebenden Blutes mithilfe eines Dunkelfeld-Mikroskops. Er befasst sich ebenfalls mit biologischer Krebstherapie, Allergien, Magen-Darm-Störungen, Rheuma und Diabetes. Zu diesen Themen hat er weitere Sachbücher geschrieben.


Mehr Informationen

Autor: Jörg Rinne
Titel: Die Lupinen – das Eiweißwunder der Veganer
Erschienen: 3. März 2015
Verlag: Synergia Verlag
Form: 116 Seiten
ISBN: 978-3-944615-24-0
Preis: 12,90€

Folge mir

Katrin Luber

Online-Redakteurin & Social Media Managerin bei Ist das vegan oder kann das weg?
Ich bin Katrin Luber, lebe seit Oktober 2014 vegan und startete diesen Blog im September 2015. Leser finden hier nützliche Informationen rund um das vegane Leben direkt aus der Praxis. Mein Anspruch ist es, aufzuklären und zu überzeugen, ohne erhobenen Zeigefinger. Ich wünsche vor allem viel Spaß beim Lesen 😉
Folge mir

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.